Weilhartsforst

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Der Weilhartsforst ist ein ausgedehntes Waldgebiet im südwestlichen Innviertel, das bis an die Salzach reicht.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Er befindet, grob beschrieben, zwischen Raitenhaslach im Westen, Hochburg im Norden, Geretsberg im Osten und dem Holzöstersee im Süden. Zusammen mit dem Lachforst beträgt die Fläche 104,71 km².

Allgemeines

Der Forst ist seit 1997 Grundwasserschongebiet und Teil der Ferienregion Seelentium. Kernstück ist das Wasserwerk im Weilhartsforst, wo drei Brunnen mit einer Tiefe von 55 bis 67 Metern errichtet wurden.

Geologie

Im Oberen Weilhartsforst überwiegt Moränenschotter, Reste vom Salzachgletscher.

Gewässer

Im südlich gelegenen Oberen WeilhartsforstEs gibt mehrere Natur nahe Stillgewässer und Niedermoore sowie die Huckinger Seen. Während der Zeit des Braunkohleabbaus zwischen 1959 und 1993 wurde der Wasserstand einzelner Stillgewässer künstlich durch Pumpwasser aus den Stollen erhöht.

Klima

Das Jahresmittel der Lufttemperatur beträgt etwa 7,6°C in Ibm und 8,6°C in Braunau am Inn. Wobei die Niederschlagsmenge zwischen 900 mm im Norden und über 1000 mm Süden schwanken. Seit 1980 wird eine mittlere Zahl der Tage mit Schneebedeckung von 45 für den nördlichen Teil registriert. Wie im gesamten Innviertel und südlich angrenzenden Flachgau herrschen Westwinde vor, jedoch nahmen in den letzten Jahren deutlich die Ostwinde zu (Stand 2010).

Luft

Ein Großteil des Weilhartsforst liegt in der Abluftfahne der Verbrennungsanlagen bei Burghausen. Auch die Fluor reichen Abgase der Aluminiumwerke Ranshofen haben den Wald schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Weblinks

Quellen

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