Waldburg

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Die Herren von Waldburg waren ein uraltes schwäbisches Adelsgeschlecht, das sich früh in mehrere Linien teilte. Von diesen sind für Salzburg

teilte – von Bedeutung.

Die seinerzeitige Grafschaft Waldburg liegt heute im südöstlichen Württemberg an der Grenze zu Bayern, in dessen schwäbische Region sie geringfügig (Trauchburg) hineinreicht.

In Salzburg schienen die Angehörigen des Geschlechts zum Teil nicht unter dem Geschlechtsnamen Waldburg, sondern bloß unter den Namen der Territorien Friedberg, Trauchburg und Zeil auf.

Inhaltsverzeichnis

Überblick

Das Geschlecht war durch etliche Abkömmlinge vom 17. Jahrhundert an auch im Fürsterzbistum Salzburg vertreten, besonders im Domklerus, und einige von diesen bekleideten hohe Ämter und machten sich in der Landesgeschichte einen Namen:

Ein paar andere Namensträger waren Domherren, die in Salzburg keine höheren Stellungen erreichten.

Insgesamt sind Auftauchen und Aufstieg dieses Geschlechtes in Salzburg und der klerikalen Hierarchie des Fürsterzbistums auch ein bemerkenswertes Beispiel der Wirksamkeit verwandtschaftlicher Beziehungen im Sinne des historischen Nepotismus.

Im 19. Jahrhundert entstand durch Zuwanderung ein neuer salzburgischer Zweig des Geschlechts, aus dem die („angeheiratete“) Anna Gräfin Waldburg-Zeil, Gründerin und (von 1908 bis 1919) Präsidentin der Katholischen Frauenorganisation Salzburg, hervorragt.

Klerikale Genealogie

Da Verwandtschaftsbeziehungen in der Kirche der Feudalzeit zu Ämtern und die Inhaber dieser Ämter vielfach zu geschichtlicher Bedeutung gelangten, ist es nicht ohne Interesse, diese Verwandtschaftsbeziehungen in den Mittelpunkt einer genealogischen Analyse zu stellen:

Die meisten Salzburger Waldburgs gehören der Jakobischen (Trauchburger) Linie an; besonders wenn man auch die Nachkommen der jakobischen Töchter einrechnet, die in die Georgische Linie eingeheiratet hatten.

Ahnherr dieser Verwandtschaft ist der Reichskammergerichtspräsident Friedrich Freiherr und Truchsess von Waldburg zu Trauchburg aus der Jakobischen Linie; erwähnenswert ist, dass seine Gemahlin Susanna (ca 1610–1669) aus dem Südtiroler Geschlecht der Freiherren Khuen von Belasy – das bereits einen Fürsterzbischof von Salzburg gestellt hatte – hervorgegangen und dass deren Mutter Veronica Gentilia (geborene) Gräfin von Lodron-Laterano eine Tante zweiten Grades des Fürsterzbischofs Paris Lodron war.

Auszugsweise ist die Stammtafel die folgende:

Auf der Jakobischen Seite:

Auf der Georgischen Seite:

Ausreißer

Der Salzburger Erzbischof Eberhard II. von Regensberg wird gelegentlich als Eberhard II. von Waldburg-Zeil geführt.

Quellen

Grundsätzlich ein Eigenartikel, gestützt auf

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