Taxach

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Niederalm, (Anif) und Gartenau sowie Taxach-Rif (beide Hallein) vom Untersberg aus gesehen
Panorama nach Süden, aufgenommen in Hallein, Stadtteil Taxach, der Blick geht in das Berchtesgadener Land
Urstein, dahinter Rif
Kreisverkehr in Taxach-Rif

Der Stadtteil Taxach (heute des öfteren auch Taxach-Rif genannt) ist der nördlichste Stadtteil der Bezirkshauptstadt Hallein.

Lage

Geografisch wird Taxach durch die Salzach im Osten und die Königsseeache im Norden begrenzt. Richtung Westen grenzt Taxach an das benachbarte Berchtesgadener Land. Taxach bildet nach Norden hin somit auch die Grenze zwischen dem Tennengau und dem Flachgau.

Gliederung

Taxach gliedert sich in Taxach (entlang der Salzburger Straße) und Rif, das sich nördlich der Salzburger Straße bis zum Zusammenfluss der Königsseeache mit der der Salzach erstreckt.

Einwohner

2012 zählte der zweitgrößte Stadtteil Halleins 3 909 Einwohner[1].

Geschichtliches

Bis zur Eingemeindung nach Hallein, 1896, bildeten die Katastralgemeinden Taxach und Au mit den Ortsteilen Rif, Gartenau und Kaltenhausen die politische Gemeinde Taxach.

1853 wurde das "k.k. Privilegierte Tonwerk Charlottenhütte" , eine Ziegel-, Ton- und Zementwarenfabrik errichtet. In dieser von Askan Conrad gegründeten, ersten Salzburger Fabrik mit Spezialmaschinen wurden u. a. Tongeschirr, Figuren und Kachelöfen hergestellt. Die Fabrik, an die noch der Charlottenhüttenweg erinnert, brannte in den 1890er Jahren ab.

Der Gasthof Hohlwegwirt spielte eine zentrale Rolle bei der Entstehung des oberösterreichischen KTM Motorwerk Kronreif Trunkenpolz Mattighofen.

Gebäude

Betriebe

Quellen

  1. Salzburger Woche, Ausgabe Flachgauer Nachrichten, 10. Oktober 2012