St. Bartholomä
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St. Bartholomä liegt am Westufer des Königssees am Fuße des Watzmanns im Berchtesgadener Land. Es besteht aus der Wallfahrtskirche und dem Jagdschloss.
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Wallfahrtskirche St. Bartholomä
In der Weiheurkunde vom 24. August 1134 für die auf der Halbinsel errichtete Kapelle Basilica Chunigesee wurde der Name Königssee erstmals erwähnt. Die Namensgebung erfolgte damals nach dem Landherrn Chuono von Horburg, einem Mitbegründer des Stifts Berchtesgaden. Eine bauliche Veränderung erfuhr die Kirche dann 1697 und 1698. Das Langhaus hat ein Schindel gedecktes Satteldach.
Bartholomä-Wallfahrt
- Hauptartikel: Bartholomä-Wallfahrt
Die Bartholomä-Wallfahrt führt von Maria Alm durch die Hochgebirgslandschaft des Steinernen Meeres nach St. Bartholomä.
Jagdschloss
Das heutige Gebäude wurde um 1700 errichtet und war einst Jagdschloss der Pröbste und Chorherren von Berchtesgaden. Später war es auch für die bayerischen Könige Jagdschloss. Heute ist das Jagdschloss als Gasthaus in Betrieb.
Fremdenverkehr
St. Bartholomä ist alljährlich das Ziel von ca. 500 000 Ausflüglern und Touristen, die hier zum allergrößten Teil mit den Booten der Königsseeschifffahrt ankommen. Der Ort ist am Landweg nur über hochalpines Gebiet und großen Umwegen erreichbar.
Unweit der Kirche befindet sich eine Nationalpark Berchtesgaden-Informationsstelle mit Schaudioramen.
St. Bartholomä ist auch der Ausgangspunkt für höchst anspruchsvolle Klettertouren über die 1 800m hohe, steil aufragende Ostwand auf den Watzmann.
Bildergalerie
Watzmann-Panoramabild von St. Bartholomä aus |
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Weblink
Quellen
- Salzburger Nachrichten, 3. Mai 2012