Sebastian Hinterseer

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Sebastian Hinterseer (* 15. Februar 1912 Lofer, † 1992) war ein Gasteiner Lehrer, Heimatforscher und Autor.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sebastian Hinterseer war der jüngste Sohn des Loferer Kaufmanns und Bürgermeisters Sebastian Hinterseer und der Loferer Geißlerbauerntochter Maria, geb. Poschacher.

Er war Lehrer, Schulrat, Hauptschuldirektor in Bad Gastein, auch Fachlehrer an der Berufsschule und an der Gasteiner Fachschule für das Gastgewebe.

Lokalhistoriker wurde er, nachdem er in den 1950er-Jahren im Zimburg-Buch „Die Geschichte Gasteins" eine chronologische Reihe der amtierenden Bürgermeister ab 1870 angeführt gefunden hatte. Ihm erschien diese unzulänglich, und so stöberte er selbst in verschiedenen Archiven. Er nahm sogar die mühevolle Arbeit auf sich, das Gemeinde- und Pfarrarchiv (16.000 Akten zurückreichend bis ins Jahr 1300) zu ordnen.

Sebastian Hinterseer beschäftigte sich aber nicht nur mit der Geschichte, er verfasste aktuelle Berichte für Tageszeitungen und für das Landespressebüro, besonders auch zahlreiche Reisereportagen.

Er sammelte alte Sagen, die er in dem Buch „Der Gasteiner Sagenschatz" nacherzählte. Für die Österreichische Akademie der Wissenschaften schuf er eine Gasteiner Mundartsammlung. 25 Jahre lang sammelte er alte Volkslieder, sodass seine Sammlung schließlich 600 Volkslieder umfasste.

Werke

(Auswahl)

Ehrungen

Sebastian Hinterseer war Professor h. c., Träger des Ehrenringes der Marktgemeinde Bad Hofgastein und im Besitz anderer Auszeichnungen wie des Ehrenbechers des Landes Salzburg und des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um den Fremdenverkehr.

In seine Heimatgemeinde existiert ihm zu Ehren ein Sebastian Hinterseer-Weg.

Quellen

Weblink

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