Salzburger Straßentheater

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Das Salzburger Straßentheater mit dem Theaterwagen
Das Salzburger Straßentheater 2010 - Details: Bild anklicken
Premiere 2010: Johann Nestroy "Der Zerrissene", Szenenausschnitt
Premiere 2010: Johann Nestroy "Der Zerrissene", Szenenausschnitt
Premiere 2010: Johann Nestroy "Der Zerrissene", Szenenausschnitt
Premiere 2010: Johann Nestroy "Der Zerrissene", Szenenausschnitt

Das Salzburger Straßentheater ist eine Pawlatschenbühne und bringt seit 1970 im Juli und August Theater auf die Straßen in Stadt und Land Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Es war Oscar Fritz Schuh, der gemeinsam mit seiner Frau Ursula die Idee dieses "Commedia dell'arte", dem Jahrmarktstheater, hatte. Lang ging er damit hausieren, ehe er 1970 sein geplantes Unternehmen auch umsetzen konnte: Theater auf die Straße und bei freiem Eintritt zu den Leuten zu bringen.

Aus der Idee, im Sommer auch denjenigen, die sich keine Festspielkarten leisten können, niveauvolles Theater zu bieten, ist längst ein kulturelles Fixum im Salzburger Festspielsommer geworden. Als Organisator fungiert seit 1970 die Salzburger Kulturvereinigung.

1985 übernahmen nach Schuhs Tod Klaus Gmeiner die künstlerische Leitung und Bernd Dieter Müller die Ausstattung des Straßentheaters. Sie führen es bis heute mit großer Begeisterung. Gmeiner hat in seinen mittlerweile 25 Saisonen dem Straßentheaterpublikum große Theaterliteratur zugänglich gemacht - von Kleists "Zerbrochenem Krug" über Shakespeares "Komödie der Irrungen" bis hin zu J. W. Goethes "Die Mitschuldigen", Lessings "Schatz" oder "Diener zweier Herren" von Carlo Goldoni.

Das Salzburger Straßentheater begeistert jeden Sommer zur Festspielzeit über 12.000 Besucher in Stadt und Land Salzburg. Die Vorstellungen finden bei freiem Eintritt statt. Alleine zwischen 1970 und 2004 kamen mehr als 460.000 Zuschauer zu den 900 Aufführungen. 2009 besuchten 12.000 Zuschauer die Aufführungen, für 2010 hofft Gmeiner auf 15.000 Zuschauer[1].

Liste der Stücke

"Reise nach Tarockanien" (F. Herzmanosvky-Orlando, eingerichtet von Friedrich Torberg)
"Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter"
"Apoll von Nichts"
"Abduhenendas missratene Töchter"
"Pater Knjakals erbauliche Predigt"

Quellen

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: persönliche Aussage Klaus Gmeiner anlässlich der Buchvorstellung Das Straßentheater kommt am 23. Juli 2010 im Bräustübl der Stiegl Brauwelt
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