Salzburg

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Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt die Stadt Salzburg, als Statutarstadt gleichzeitig auch einer von sechs Bezirken des Bundeslandes. Ein Artikel über das gleichnamige Bundesland findet sich unter Salzburg (Bundesland). Weitere Nutzungen des Namens, die sich nicht auf das Bundesland und die Stadt beziehen, finden sich im Artikel Salzburg (Begriff).


Karten
Karte 5020.png
TennengauSalzburgFlachgauPongauLungauPinzgauLage des Salzburg im Land Salzburg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild

Salzburger Stadtteile.jpg
Basisdaten
Politischer Bezirk: Salzburg-Stadt (S)
Fläche: 65,65 km²
Geografische Koordinaten: Länge 13° 1' 60", Breite 47° 47' 60"
Höhe: 424 m ü. A.
Einwohner: 146 631 (1. Jänner 2014)
Unselbständig Beschäftigte: 58 203 (1. Jänner 2013)
Postleitzahl: 5020
Vorwahl: 0662
Gemeindekennziffer: 50101
Gliederung Stadtgebiet: 14 Katastralgemeinden
Magistrat: Mirabellplatz 4
5024 Salzburg
Offizielle Website: www.stadt-salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Heinz Schaden (SPÖ)
Gemeinderat: 40 Mitglieder: 11 ÖVP,
19 SPÖ,
4 FPÖ,
6 BL
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1531 4 600
1608 9 000
1647 7 407
1665 10 113
1692 13 000
1787 16 400
1869 27 858
1795 16 837
1805 16 060
1869 27 858
1880 33 241
1890 38 081
1910 56 423
1923 60 026
1934 69 447
1939 77 170
1951 102 927
1961 108 927
1971 129 919
1981 139 426
1991 143 978
2001 142 808
2008 150 269
2011 148 078
Karte
südliche Gesamtaufnahme von Salzburg vom Untersberg aus
Blick auf die Altstadt
Die Salzburger Altstadt
beliebte Ansicht auf die Altstadt Salzburgs vom Elisabethkai aus
Die Stadt Salzburg von der Wallfahrtsbasilika Maria Plain aus gesehen, im Hintergrund der Hohe Göll und rechts das Berchtesgadener Land
Salzburg von Daxlueg aus, Winterbild
Salzburgpanorama aus der Sicht oberhalb von Aigen
Blick auf die Stadt Salzburg von der Gaisbergspitze
Salzburg-Nord-Ansicht sowie den hier angrenzenden Orten vom Gaisberg aus
Salzburg von Süden vom Hellbrunner Berg

Salzburg ist Landeshauptstadt und Statutarstadt (Stadt mit eigenem Statut, daher auch) Bezirk des gleichnamigen Bundeslandes.

Allgemeines

Die Stadt ist die Geburtsstadt des weltweit bekannten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart und wird deshalb auch Mozartstadt genannt. Mit der ausdrücklichen Nennung eines erzbischöflichen Stadtrichters (urkundlich zuerst 1120/1130) ist Salzburg die älteste Stadt im Gebiet des heutigen Österreich.

Salzburg besitzt vor allem mit der Altstadt und dem Schloss Hellbrunn viele Besonderheiten. Hier finden sich

  • der älteste Straßentunnel Österreichs, das Sigmundstor,
  • der älteste mittelalterliche Wasserstollen Mitteleuropas, der Stiftsarmstollen des Almkanals,
  • eine der größten historischen Wehrbauten Mitteleuropas, die Festung Hohensalzburg,
  • die weltweit älteste Standseilbahn, den Reißzug,
  • die älteste erhaltene herrschaftliche Allee Europas, die Hellbrunner Allee (sie ist Teil eines einzigartigen Landschaftsgartens)
  • den ältesten und größten Zwergengarten der Welt, den Zwergelgarten (derzeit aber immer noch nicht am barocken Originalstandort!).

Geografie

Salzburg liegt im Salzburger Becken umgeben vom Flachgau. Durch das Stadtgebiet fließt von Süden nach Norden die Salzach, der Hauptfluss des Bundeslandes. Alle wichtigen Verkehrswege wie Westautobahn, Tauernautobahn, Tauernbahn, Westbahn und Bundesstraßen treffen sich im Stadtgebiet. An den internationalen Flugverkehr ist die Landeshauptstadt durch den Salzburg Airport W. A. Mozart angeschlossen.

Markant erheben sich im Stadtgebiet die Salzburger Stadtberge, im südlichen Bereich der Morzger Hügel und der Hellbrunner Berg, im Osten der Gaisberg.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Salzburg und der Festungsberg
Salzburg bei Nacht im Februar 2010
der Rudolfskai und die Altstadt
Salzburgbild von oberhalb Aigen aus
Panorama von Südosten
Panorama von Norden

Im Westen bilden die Saalach und Deutschland mit dem Freistaat Bayern die Grenze der Stadt. Im Osten verläuft die Stadtgrenze über den Gaisberg, im Süden und Norden gibt es keinen markanten Grenzverlauf.

Katastralgemeinden

Salzburg gliedert sich in die Katastralgemeinden

sowie Maxglan, Morzg, Gnigl, Itzling, Aigen I, Liefering II, Leopoldskron, Gaisberg I, Heuberg I, Bergheim II, Hallwang II, Siezenheim II und Wals II

Die Katastralgemeinden (abgekürzt: KG) Aigen, Bergheim, Gaisberg, Hallwang, Heuberg, Liefering, Siezenheim und Wals entsprechen ehemaligen (politischen) Gemeinden, die im Zuge der Eingemeindungswelle des 20. Jahrhunderts nicht zur Gänze dem Gebiet der Stadt Salzburg einverleibt wurden. Während die politischen Gemeinden zu bestehen aufhörten, wurden die Katastralgemeinden lediglich geteilt, wobei die eine der neuen Katastralgemeinden nunmehr zur Stadt Salzburg, die andere zu einer der angrenzenden (politischen) Gemeinden gehört. Die neuen Katastralgemeinden haben denselben Namen wie die alten, nur unter Beisetzung einer unterscheidenden römischen Zahl. Demnach gehören z.B. die Katastralgemeinden Liefering II, Siezenheim II und Wals II zur Stadt Salzburg, die Katastralgemeinden Liefering I, Siezenheim I und Wals I zur Gemeinde Wals-Siezenheim.

Stadtteilen und Landschaftsräume

Die Stadt Salzburg besteht aus 24 Stadtteilen und drei Landschaftsräumen (im Folgenden wird auch versucht, die Stadtteile und Landschaftsräume den Katastralgemeinden zuzuordnen):

Stadtteile:

Im Wesentlichen junge Stadtteile sind

Größere neue Siedlungen am Stadtrand sind

Die drei Landschaftsräume der Stadt Salzburg sind:

Eingemeindungen

Am 7. Juni 1935 beschloss der Salzburger Landtag das „Gesetz über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg und einige damit zusammenhängende Änderungen des Gebietes ihrer Umgebungsgemeinden“, LGBl. Nr. 36/1935[2], mit dessen Inkrafttreten am 1. Juli 1935 die Gemeinden Maxglan und Gnigl (einschließlich Itzlings) fast zur Gänze sowie Teile von Aigen, Morzg, Siezenheim, Leopoldskron, Bergheim und Hallwang in das Gebiet der Stadt Salzburg einbezogen wurden.

Im Jahr 1939 kamen Leopoldskron und Morzg (zuvor eigene Gemeinden), der Hauptteil der bis dahin selbständigen Gemeinde Aigen, Liefering (vorher zu Siezenheim gehörig) und ein Teil der Gemeinde Hallwang (Langwied-Esch) zu Salzburg.

Nachbargemeinden

An die Stadt Salzburg grenzen folgende Gemeinden: Bergheim, Hallwang, Koppl, Elsbethen, Anif, Grödig, Wals-Siezenheim und die bayerische Nachbargemeinde Freilassing.

Geologie

Die anstehenden Gesteine im Norden der Stadt sind unter dem postglazial abgelagerten Salzachschottern sandig-lehmige Flyschgesteine. Mönchsberg, Rainberg und Hellbrunnerberg bestehten wesentlich aus Konglomerat. Der Festungsberg und Kapuzinerberg) sind dagegen ebenso wie der Gaisberg großteils aus Hauptdolomit und Dachsteinkalk aufgebaut.

Klima

Die Stadt Salzburg weist ein feuchtes. manchmal auch sehr feuchtes Klima auf. Winde aus westlichen und nordwestlichen Richtungen bringen feuchte, atlantische Luftmassen heran, die im Stau der Alpen oftmals aufgehalten werden und ihre Regenmengen im Salzburger Becken ablassen.

Die Niederschlagsmenge in der Stadt Salzburg beträgt 1286 mm, die an 184 Tagen, schwerpunktmäßig im Sommer, fallen. Kennzeichnend für die tieferen Lagen dieser Region sind aber auch die milderen Winter und mäßig warme Sommer (mittlere Jahrestemperatur der Stadt Salzburg: 12° C, Julimittel 18° C, Jännermittel -2° C). Im Sommer fallen die Niederschläge meist als Schauer oder während eines Gewitters.

Eine Besonderheit des alpinen Klimas ist der Föhn, der sich als warmer und stürmischer Wind in die Täler der Alpennordseite stürzt und an vielen Tagen im Stadtgebiet spürbar ist [1].

Siehe auch

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Stadt Salzburg

Älteste Spuren der Besiedlung finden sich auf dem Rainberg und dem Hellbrunner Berg. 739 wurde Salzburg Sitz eines Bischofes, 798 Erzbistum und zur Metropole der Kirchenprovinz Bayern. Den entscheidenden Anstoß zur Stadtwerdung erhielt Salzburg, als Kaiser Otto III. im Jahre 996 dem Erzbischof das Recht gewährte, einen täglichen Markt einzurichten und Münzen zu schlagen. Salzburg ist damit die älteste Stadt Österreichs im mittelalterlichen Rechtssinn.

Bewaffnete Auseinandersetzungen innerhalb der Bürgerschaft waren 1287 der Anlass, das überkommene Stadtrecht zu kodifizieren - es entstand der Sühnebrief. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau leitet in Salzburg eine fast zweihundert Jahre dauernde Phase ein, die der Stadt Salzburg eine grundlegende Umgestaltung und zahlreiche barocke Bauten bescheren sollte.

Die Wirren der Franzosenkriege – Stadt und Land Salzburg haben darunter mehrfach zu leiden – und die daraus resultierenden politischen Umwälzungen führen 1803 zur Säkularisierung des geistlichen Fürstentums [2]

Religionen

Von den über 150 000 Einwohner in der Landeshauptstadt Salzburg bekennen sich mehr als 68 % zu christlichen Kirchen, die in ökomenischen Arbeitskreisen zusammenarbeiten: Etwa die Hälfte der Salzburger gehört dabei der römisch-katholischen Konfession an (55,6 %), 6,7 % der Einwohner sind evangelisch, 5,3 % orthodoxe Christen. Auch die Methodisten und die Altkatholiken sind im ökomenischen Arbeitskreis vertreten. Zu diesen und zu weiteren Kirchen mit christlicher Tradition außerhalb des ökumenischen Arbeitskreises (Zeugen Jehovas, Mormonen, Bund evangelikaler Christen, Freie Christengemeinde - Pfingstgemeinde etc.) bekennen sich zusammen etwa 1,4 %.

Zur Glaubensgemeinschaft des Islam bekennen sich 6,8 % der Salzburger Bevölkerung. Bei den kleinen Religionsgemeinschaften gibt es staatlich anerkannte, wie Juden und Buddhisten, sowie sonstige Bekenntnisgemeinschaften, wie Hindus und Bahai, oder die Gemeinschaft der Sikh. 0,06 % der Bevölkerung gehören der Israelitischen Kultusgemeinde an, insgesamt 0,6 % anderen nichtchristlichen Glaubensgemeinschaften.

17,1 % der Salzburger sind ohne religiöses Bekenntnis. Bei 6,5 % ist das Religionsbekenntnis unbekannt.

Bevölkerung

Die Entwicklung der Stadtbevölkerung

Die Stadt Salzburg war 2012 die viertgrößte Stadt Österreichs[3]:

  • 1. Wien 1 731 236 Einwohner (+ 11,7 % Zuwachs gegenüber 2001 oder mehr als 180 000 Einwohner mehr), Ausländeranteil stieg von 16 auf 22,3 %
  • 2. Graz 265 318 (+ 17,3 % oder etwa 40 000 Einwohner mehr), Ausländeranteil stieg von 9,5 auf 15,9 %
  • 3. Linz 191 107 (+ 4,1 %)
  • 4. Salzburg 148 521 (+ 4,1 % oder 5 860 Einwohner mehr)
  • 5. Innsbruck 131 329 (+ 7,0 %)
  • 6. Klagenfurt 94 796 (+ 5,2 %)
  • 7. Sankt Pölten 52 048 (+ 6,0 %)
  • 8. Bregenz 28 007 (+ 4,7 %)
  • 9. Eisenstadt 13 165 (+ 16,2 %), Ausländeranteil stieg von 6,6 auf 9,9 %

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Die beiden größten Bühnen in der Stadt Salzburg mit eigenem Ensemble sind das Salzburger Landestheater und das Schauspielhaus Salzburg (vormals Elisabethbühne). Dieses Angebot wird durch Produktionen des Kinder- und Jugendtheaters Toihaus und einer Reihe freier Theatergruppen ergänzt. Den Sommer über bilden die Salzburger Festspiele, die Szene Salzburg und das Salzburger Sommertheater den Veranstaltungsschwerpunkt im Juli/August. Im Dezember stellt das Winterfest im Volksgarten mit hochwertigen circensischen und künstlerischen Produktionen einen Publikumsmagnet dar.

Als weitere Aufführungsorte für Theaterproduktionen dienen das republic, das ARGEkultur-Gelände Salzburg und das Kleine Theater.

Zahlreiche freie Gruppen wie Theater Ecce, Theater YBY, ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater, Theaterachse, TAKA-TUKA, u.v.a., präsentieren an diesen und alternativen Orten ihre Inszenierungen. Als Ergänzung dazu gibt es mehrere kommerziell betriebene Veranstaltungsorte wie z.B. Stiegls Braugewölbe, das Gwandhaus, das OVAL im Europark, die für Theateraufführungen zur Verfügung stehen.

Museen

Salzburg verfügt über zahlreiche Museen mit unterschiedlicher Größenordnung und thematischer Schwerpunktsetzung: neben dem Salzburg Museum (früher Salzburger Museum Carolino-Augusteum) und dem Haus der Natur zählen das Museum der Moderne, das Rupertinum, die Residenzgalerie, das Dommuseum, das Rainer-Regiments-Museum, das Trachtenmuseum sowie Mozarts Geburtshaus und Mozart Wohnhaus dazu. Das Salzburger Barockmuseum wurde 2012 geschlossen.

Das Salzburg Museum, bis 30. April 2007 Salzburger Museum Carolino-Augusteum (SMCA) genannt, wurde 1834 gegründet und verfügt neben dem Haupthaus in der Neuen Residenz über mehrere Zweigstellen (Spielzeug Museum und Historische Musikinstrumente im Bürgerspital, Festungsmuseum, Volkskunde Museum im Monatsschlössl Hellbrunn, Panorama Museum, Domgrabungsmuseum) und ist mit 826 677 Besuchern (2006) eines der meistbesuchten Museen Österreichs. Das Haus der Natur hat rund 300 000 Gäste pro Jahr. Seine Nutzfläche wurde durch Übernahme des freigewordenen ehemaligen SMCA-Gebäudes bis 2009 mehr als verdoppelt.

Literatur

Eine zentrale Rolle im Literaturgeschehen der Stadt Salzburg nimmt heute das Literaturhaus Salzburg ein. Der gleichnamige Verein arbeitet im stadteigenen Eizenbergerhof in der Strubergasse und versteht sich seit seiner Gründung 1991 als Vermittler anspruchsvoller Gegenwartsliteratur und Serviceleister im Literaturbereich. Der Verein macht es sich zur Aufgabe in- und ausländische Gegenwartsliteratur sowie den öffentlichen und interdisziplinären Diskurs über Literatur zu fördern und Räumlichkeiten für LiteratInnen und Literaturgruppen bereitszustellen.

Im Eizenbergerhof sind fünf Salzburger Literaturvereine beheimatet:
erostepost, Grazer Autorenversammlung/Salzburg, prolit & Edition Eizenbergerhof, Salzburger Autorengruppe, Salzburger Literaturforum Leselampe/Literaturzeitschrift SALZ.

Musik

Modernes und zeitgenössisches Musikschaffen betreiben in Salzburg die Aspekte Salzburg, die IG Komponisten, die Internationale Paul-Hofhaymer-Gesellschaft Salzburg, die Junge Philharmonie Salzburg, das StART-Festival oder das Österreichische Ensemble für Neue Musik.

Auch der Jazz findet in der Stadt Salzburg verstärkt eine Präsentationsplattform, wobei neben der Lungau Big Band, dem Juvavum Brass Festival und dem Jazzclub Life vor allem auch der Verein "Jazzit – Jazz im Theater" hervorzuheben ist. Nach intensiver Planung und Vorarbeit konnte der Verein im Februar 2002 die neue Heimstätte des Jazz, das Jazzit im Volksheim Salzburg, eröffnen. Das Rockhouse bietet auf dem Musiksektor Rock/Pop seit über zehn Jahren äußerst erfolgreich ein ganzjähriges, vielschichtiges und renommiertes Vollprogramm an Konzerten und Musikveranstaltungen.

Das Stiegl Swing Festival Anif hatte zwar seine Wurzeln in Anif, jedoch fand es stets im Stadtgebiet von Salzburg, zunächst im Ausstellungspavillon von Porsche Alpenstraße, dann im Stiegls Braugewölbe statt.


Das Salzburger Musikschulwerk und die Universität Mozarteum leisten einen in Fachkreisen allseits anerkannten Beitrag zur musikalischen Aus- und Weiterbildung. Im Umfeld letzterer finden sich hochqualifizierte MusikerInnen aus der ganzen Welt. Einen sehr guten Ruf hat sich auch die Internationale Sommerakademie der Universität Mozarteum erworben.

Am Mozarteum ist die Aufnahmeprüfung als Nachweis der künstlerischen Eignung seit jeher obligat. Die Universität offeriert einerseits den ganzen Bereich der Bühnenausbildung (Operngesang, Bühnenbild, Kostümgestaltung, Schauspiel und Regie). Andererseits qualifizieren sich etwa die Hälfte der Studierenden neben dem Instrumental- oder Gesangsstudium für kunstpädagogische Berufe wie Musik-, Tanz-, Kunst- oder Werkpädagogik.

Die Salzburger Festspiele locken seit 1920 alljährlich Besucher aus aller Welt an.

Film und Audiovisuelle Medien

Das Filmkulturzentrum "Das Kino" gilt in Salzburg als zentrale Einrichtung in Hinblick auf die Vermittlung anspruchsvoller Filme und die Organisation von Sonderveranstaltungen zum Thema Filmkultur. "Das Kino" stellt eine gezielt auf Qualität ausgerichtete Programmstruktur dar und ist, im Gegensatz zu anderen kleineren Kinos, von den Besucherzahlen her sehr gut ausgelastet. Für die Förderung des filmischen Nachwuchses im medienpädagogischen Bereich zeigen sich die Aktion Film Salzburg sowie der gemeinnützige Verein Studio West verantwortlich, wobei letzterer für Film- und Videoschaffende günstige Produktionsmöglichkeiten anbietet.

Zusätzliche Projekte wie das Jugendfilmfestival Klappe, das film:riss Festival der studentischen Filmkultur, die Drehbuchwerkstatt, das Drehbuchforum, das Filmarchiv, die Lateinamerika-Filmwochen, offscreen oder die kostenlos zugänglichen Siemens-Festspielnächte auf Großleinwand ergänzen das Angebot an audiovisueller Medienkunst.

Bauwerke

Auszug: Salzburger Dom, großes Festspielhaus, Franziskanerkirche, Festung Hohensalzburg, Schloss Hellbrunn, Kapuzinerkloster, Landestheater, Haus für Mozart, Mozarts Geburtshaus, Mozart Wohnhaus, Alte Residenz, Neue Residenz, Schloss Mirabell

Parks

Aigner Park, Hans-Donnenberg-Park, Schlosspark Hellbrunn, Lehener Park, Mirabellgarten, Baron-Schwarz-Park;

Naturdenkmäler

Im Stadtgebiet gibt es eine Reihe von Naturdenkmäler, die du im Beitrag Naturdenkmäler findest.

Sport

In Salzburg gibt es drei große Sportdachverbände mit einer Vielzahl von Vereinen:

Hallenbäder

Freibäder:

Sporthallen:

Sportveranstaltungen

Bewerbung um Olympia 2014

Hauptartikel: Olympia 2014 (Bewerbung gescheitert)
Logo der Olympia-Bewerbung 2014
Nachdem Salzburg als Austragungsort der Olympischen Winterspiele für 2010 gescheitert war, wurde ebenso vergeblich an einer neuerlichen Bewerbung für 2014 gearbeitet.

Für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2014 hatten sich offiziell beim IOC sieben Städte beworben: Almaty, Kasachstan; Borjomi, Georgien; Jaca, Spanien; PyeongChang, Südkorea; Salzburg, Österreich; Sochi, Russland; und Sofia, Bulgarien.

Die Wahl der Host City (Gastgeberstadt), nach Auswahl der Candidate Cities durch das Internationale Olympische Komitee (IOC), schloss folgende Schritte mit ein: Nach Abgabe des Bewerbungsdokuments 2 im Jänner 2007 und dem Besuch der IOC-Evaluierungskommission im Februar/März 2007 in den Candidate Cities (Kandidatenstädten) veröffentlichte das IOC den Report der Evaluierungskommission über die Candidate Cities (Kandidatenstädte) im Juni 2007. Daraufhin wurde im Juli 2007 die Host City (Gastgeberstadt) 2014 durch die IOC Vollversammlung in Guatemala City, Mittelamerika, gewählt.

UEFA EURO 2008

Hauptartikel: UEFA EURO 2008

Bei der Fußball-Europa-Meisterschaft UEFA EURO 2008 war die Stadt Salzburg offizielle UEFA Host-City (UEFA-Gastgeberstadt). Zwischen 7. und 29. Juni 2008 waren acht Städte in der Schweiz und Österreich die gemeinsamen Gastgeber: Wien, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Basel, Zürich, Bern und Genf. Im EM-Stadion Wals-Siezenheim bei Salzburg gingen innerhalb von acht Tagen drei der insgesamt 31 Spiele der 16 Teams über die Bühne. In der Stadt Salzburg waren Public Viewings (gemeint sind Leinwände, die an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden, auf die die Spiele übertragen werden) aufgestellt gewesen.

Nach Olympia und Fußball-WM gilt die UEFA EURO 2008 als drittgrößtes Sportereignis der Welt.

AMREF Marathonlauf

Hauptartikel: AMREF Marathonlauf

Der AMREF Marathonlauf ist mit seinem Rahmenprogramm mehr als ein „normaler“ Marathonlauf, weil er Sport, Kultur und Charity ideal miteinander verbindet. So wird ein Teil der Anmeldegebühren an die afrikanische Hilfsorganisation AMREF (African Medical and Research Foundation inc. Flying Doctors Service) weitergeleitet.

Die Strecke verläuft durch die Salzburger Innenstadt, Start und Ziel war bisher immer am Residenzplatz. Von Seiten der Stadtpolitik wird versucht, für den Marathon jährlich 4 000 bis 5 000 Teilnehmer zu gewinnen.

Rad WM 2006

Hauptartikel: Rad-WM 2006

Die Rad WM 2006 ist für die Stadt Salzburg erfolgreich verlaufen. Einen maßgeblichen Beitrag dazu lieferte die perfekte Organisation und Kooperation zwischen den Sicherheitsverantwortlichen, den Verantwortlichen aus dem öffentlichen Verkehr, den Einsatztrupps und vielen Freiwilligen.

Die Rad-WM wurde von 150 TV-Stationen live im Fernsehen übertragen. So verfolgten mehr als 400 Millionen Zuschauer vor dem Bildschirm und über 300 000 Zuschauer vor Ort das Salzburger Sportereignis 2006.

Allerdings sollte auch kritisch angemerkt werden, dass durch die notwendigen Absperrmaßnahmen, teilweise ja schon eine Woche vor der Veranstaltung, Betriebe und Arbeitnehmer eingeschränkt waren und während der Rad-WM selbst auch stundenweise blockiert bzw. abgeschnitten waren. Auch schien nicht ganz jener Geldwertschöpfungseffekt bei den Geschäften in unmittelbarer Umgebung der Rennstrecke eingetreten zu sein, wie man es vorausgesagt bzw. erhofft hatte.

Nicht unerwähnt darf jedoch in diesem Zusammenhang bleiben, dass für die Rad-WM auch zahlreiche Straßenbeläge erneuert wurden und somit der allgemeine Straßenverkehr einen länger anhaltenden Vorteil dadurch nutzen kann.

Regelmäßige Veranstaltungen

Auszug: Salzburger Osterfestspiele, Salzburger Sommerfestspiele, Salzburger Adventsingen, Christkindlmarkt, Salzburger Dult, Jazzherbst, Rupertikirtag, Mozartwoche, Ferienmesse TOURF, Ausstellung Die Hohe Jagd, Salzburger Festungskonzerte, Metzgersprung, Classic Expo Internationale Oldtimer-Messe, Salzburger Hochschulwochen, Internationale Sommerakademie am Mozarteum, Internationale Sommerakademie für bildende Kunst, Eat&meet;

Kulinarische Spezialitäten

In der Stadt Salzburg herrscht eine große Dichte an hervorragenden Restaurants. Die berühmteste Speise der Salzburger Altstadt sind die süßen Salzburger Nockerln, die in vielen Restaurants und Cafés auf der Tageskarte zu finden sind. Sie stellen die drei Hausberge der Stadt dar und gelten somit als kulinarisches Wahrzeichen[4]

Eine Auswahl an Restaurants im Stadtgebiet von Salzburg:

Dreihaubenküche

Zweihaubenküche

Haubenküche

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Übersicht aller Landesstraßen, die durch Salzburg führen oder hier enden/starten

Salzburg ist durch die Westautobahn mit dem Osten Österreichs und westlich mit dem deutschen Autobahnnetz, durch die Tauernautobahn mit dem Süden Österreichs verbunden.

Der Flughafen Salzburg W. A. Mozart bietet neben inländischen Flugverbindungen auch Flüge in europäische Städte an.

Die Westbahn führt, von Wien kommend, in Richtung Bayern; von ihr zweigt nach Süden die Salzburg-Tiroler-Bahn ab (ehemals Giselabahn), von dieser wieder die Tauernbahn, die von Schwarzach-St. Veit nach Kärnten führt.

Fremdenverkehr

Der Fremdenverkehr in der Stadt Salzburg verzeichnete im Fremdenverkehrsjahr 2010/11 insgesamt 2 293 208 Nächtigungen.

Fremdenverkehrsbetriebe (Auswahl)

Altstadthotel Amadeus, Radisson Altstadthotel, Hotel Bristol, Hotel Goldener Hirsch, Best Western Parkhotel Salzburg, Hotel Crowne Plaza The Pitter, Hotel Via Roma, Hotel Sacher, Bildungshaus St. Virgil, Hotel Stein, Hotel Restaurant Zistelalm, Amadeo Hotel Schaffenrath;

Entwicklung Arbeitslose

  • 2001: 3,1 %
  • 2013: 6,8 %

Ansässige Unternehmen

Neben seinem internationalen Ansehen als Kultur- und Fremdenverkehrsstadt ist Salzburg auch als wichtiger Wirtschafts- und Messestandort bekannt.

Die hohe Lebensqualität, die günstige geographische Lage, das gut ausgebaute überregionale Straßennetz, ein leistungsfähiges Schienennetz und Österreichs nach Wien bedeutendster Länderflughafen Airport Salzburg sowie eine moderne Telekommunikationsinfrastruktur bescheinigen Salzburg durch Standortbewertungen internationaler Institutionen eine hohe Standortqualität. Aber nicht nur die günstige geographische Lage und die einzigartigen Standortvorteile haben Salzburg zu einer bedeutenden Handelsdrehscheibe in Österreich gemacht. Die Stadt Salzburg gilt ebenso als einer der wichtigsten Orte Österreichs für Banken, Versicherungen, Wirtschaftsdienste sowie Vermögens- und Finanzdienstleistungen. So befinden sich in Salzburg etwa das älteste Bankhaus und die größte Bausparkasse Österreichs.

Die zehn erfolgreichsten Salzburger Unternehmen (allerdings Liste Stadt und Land!) waren im Jahr 2011[5]:

Rang Firma Branche Gründung Mitarbeiter 2011 Umsatz 2011
1 SPAR Österreichische Warenhandels-AG Nahrungsmittel, Getränke 1970 32 352 4,77 Milliarden
2 Porsche Holding Gesellschaft m.b.H. Kfz und Zubehör 1947 5 788 4 Milliarden
3 Red Bull GmbH Nahrungsmittel, Getränke 1987 288 2,27 Milliarden
4 Alpine Holding GmbH Immobilien, Bau, Baustoffe 1964 7 500 1,55 Milliarden
5 Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation andere 1920 2 005 1,48 Milliarden
6 JET Tankstellen Austria GmbH vormals ConocoPhillips Austria GmbH Brennstoffe, Kraftstoffe, Öle 1959 39 1 Milliarde
7 Hogast Einkaufsgen. f. d. Hotel- und Gastgewerbe reg. GenmbH andere 1986 94 858 Mill.
8 Palfinger AG Maschinen, Werkzeuge, Spezialinstrumente 1932 5 600 846 Mill.
9 BMW Austria GmbH Kfz, Zubehör 1977 192 716 Mill.
10 dm drogerie markt GmbH Drogerie, Kosmetik 1976 5 572 644 Mill.

Weitere Unternehmen Stadt Salzburg (Auswahl): ARt&design messeconsulting, Großglockner Hochalpenstraßen AG, Heimat Österreich, G. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft m.b.H., * Porsche Alpenstraße, Reed Exhibitions, AB Mikroelektronik, Adlerhof, Fiala & Niklas Immobilien GmbH, Software Sidoun GmbH;

Medien

Print-Medien:

TV-Medien:

Online-Medien:

Radiosender:

Veranstaltungs- und Kongresshallen

Öffentliche Einrichtungen

Bildung

Christian-Doppler-Gymnasium von der Lehener Brücke aus gesehen

Akademien:

Institute:

Gymnasien:

Berufsbildende Höhere Schulen und Berufsbildende Mittlere Schulen:

Universitäten und Fachhochschulen:

Stadtverfassung und -politik

Die Stadtverfassung ist in einem Landesgesetz geregelt, dem Salzburger Stadtrecht 1966 (dieses ist das „Statut“ der Stadt). Es regelt vor allem, welches die Organe der Stadt Salzburg sind und wie sich die Zuständigkeiten unter diesen verteilen.

Die wichtigsten Organe der Stadt sind der Gemeinderat, der Stadtsenat und der Bürgermeister.

Hilfsorgan der Stadt ist der Magistrat.

Gemeinderat

Hauptartikel: Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 40 Mitgliedern.

Er setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2009 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen:

Stadtsenat

Der Stadtsenat ist der ständige Ausschuss des Gemeinderates für alle Rechts- und Finanzangelegenheiten, sowie für weitere Aufgaben, die ihm der Gemeinderat aufgrund des Salzburger Stadtrechts von 1966 überträgt. Dazu zählen alle grundsätzlichen Angelegenheiten der Stadtentwicklung und Stadtplanung, aber auch Ehrungen, Auszeichnungen und Ehrengräber.

Der Stadtsenat setzt sich aus zwölf Mitgliedern zusammen, einschließlich des Bürgermeisters und der zwei Bürgermeister-Stellvertreter. Die Fraktionszugehörigkeit entspricht der Sitzverteilung im Gemeinderat (Proporz).

Bürgermeister

An der Spitze des Gemeinderates steht der in einer Persönlichkeitswahl gewählte Bürgermeister. Er leitet und beaufsichtigt die Führung der Geschäfte der Stadt und vertritt diese nach außen.

Das Amt des Bürgermeisters hat seit 1999 Dr. Heinz Schaden von der SPÖ inne.

Hauptartikel: Bürgermeister der Stadt Salzburg

Der Bürgermeister wird in seiner Amtsführung nach Maßgabe des Salzburger Stadtrechts durch zwei Bürgermeister-Stellvertreter und zwei Stadträten unterstützt und vertreten.

Gemeinsam mit zwei Bürgermeister-Stellvertretern und zwei Stadträten, die den einzelnen Parteien nach ihrem Wahlergebnis zustehen, bildet er das Stadtratskollegium.

Hauptartikel: Stadtrat

Haushaltsbudget

Hauptartikel: Haushaltsbudget Stadtgemeinde Salzburg

Wappen

Städtepartnerschaften

Die Semperoper in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden
Salzburg unterhält mit 10 Städten auf internationaler Ebene Städtepartnerschaften:

Busseto, Emilia-Romagna, Italien; Dresden, Deutschland; Kawasaki, Japan; León, Nicaragua; Meran, Südtirol, Italien; Reims, Frankreich; Shanghai, China; Singida, Tansania (Afrika); Verona, Veneto, Italien; Vilnius, Litauen;

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt Salzburg (Auswahl)

Mozart-Denkmal auf dem Kapuzinerberg

Ehrenbürger der Stadt Salzburg

Hauptartikel: Ehrenbürger der Stadt Salzburg

Die Ernennung zum Ehrenbürger ist die höchste von der Landeshauptstadt Salzburg zu vergebende Auszeichnung. Mit ihr verbunden sind von altersher alle Rechte eines Salzburger Bürgers, jedoch ohne dessen Pflichten. Erstmals vergeben wurde die Ehrenbürgerschaft am 6. Mai 1829 an den Landschaftsmaler Johann Michael Sattler. Erst nach beinahe 100 Jahren wurde 1920 mit der Kammersängerin Lilli Lehmann die erste Frau zur Ehrenbürgerin der Stadt Salzburg erkoren.

Die Ernennung von besonders verdienten Männern und Frauen zu Ehrenbürgern von Seiten verschiedener Städte Deutschlands und Österreichs fandet erstmals im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts statt. Dies hängt vor allem mit der Erringung der geistigen und später auch politischen Führung durch das erstarkende Bürgertum zusammen, dem es gelang den Adel weithin in seinen Grundtypus einzubeziehen und schließlich sogar das Bürgerrecht als ehrende Auszeichnung selbst an Adelige zu vergeben.

Eine statutenmäßige Rechtsgrundlage für die Ernennung wie auch für die Rechtsstellung von Ehrenbürgern wurde erstmals 1850, mit dem Erlass der ersten Gemeindeordnung für die Stadt Salzburg, in diese aufgenommen. Für die vorkonstitutionelle Zeit wurden in Salzburg, wie auch in ganz Österreich, keine Rechtsgrundlagen abgefasst.

Sportler

jetzt

einst

Persönlichkeiten Kultur

Persönlichkeiten Politik und Medien

Ausgroaste – Salzburger in Wien

Bildergalierie

Hauptartikel: Bilder der Stadt Salzburg

Literatur

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle Klima: tiscover.at Österreich Urlaub
  2. Quelle Geschichte der Stadt Salzburg im Überblick
  3. Salzburger Nachrichten, 19. Dezember 2012
  4. Quelle [1]
  5. Quelle Beilage der Salzburger Nachrichten im Oktober 2012: Die erfolgreichsten Unternehmen Salzburgs

Quellen

  • Homepage der Stadt Salzburg
  • Österreichische Ortsdatenbank
  • Statistik Austria
  • website Geomix
  • Homepage des Landes Salzburg
  • website regionalsuche.at
  • Homepage der Olympiabewerbung Salzburg 2014
  • Homepage des Gault Millau, Restaurantkritik
  • Top 500 Unternehmen, Jahrbuch der Salzburger Wirtschaft 2006, ECHO 11/06
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