Rudolph Hinterhuber

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Rudolph Hinterhuber (* 1802 Krems an der Donau [Niederösterreich], † 1892 Mondsee) war Apotheker in Bozen (Südtirol) und Mondsee sowie Botaniker.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Er war der ältere Sohn des Salzburger Apothekers und Botanikers Georg Hinterhuber (*1768, † 1850), Gründers und Inhabers der Apotheke „zum weißen Engel“ in der Linzer Gasse Nr. 7.

1835 wurde er Apotheker in Mondsee.

Er war ein besonderer Kenner der alpinen Vegetation und Verfasser botanischer, daneben naturhistorischer, topographischer und lokalhistorischer Schriften.

Mitverfasser seines umfangreichen „Prodromus“ war sein Bruder Julius Hinterhuber (* 1810, † 1880), Apotheker in Salzburg.

Eine sein Porträt zeigende Fotografie war oder ist im Besitz des Salzburger Hauses der Natur.[1]

Werke

Ehrungen

Zu Ehren Rudolph Hinterhubers fanden Benennungen von Pflanzenarten statt. So trägt eine Gattung der Korbblütler (Asteraceae) aus dem Subtribus der Hinterhuberinae den Namen Hinterhubera. Sie umfasst die dreizehn Arten

und ist hauptsächlich in Kolumbien vertreten. Die Erstbenennung erfolgte durch Rudolph Hinterhubers Freund C. H. Schulz [2]

Auch Aconitum napellus nothosubsp. hinterhuberi, eine Kreuzungsvarietät des Blauen Eisenhutes, ist nach ihm benannt.

Quellen, Fußnoten

Fußnoten:

  1. Haus der Natur: Tätigkeitsbericht für 1952.
  2. Quelle: Mittheilungen, Österreichische Botanische Zeitschrift (heute: Plant Systematics and Evolution) Bd. 8 (1858) Nr. 7, S. 244.
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