Robert Jungk

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Prof. Robert Jungk (* 11. Mai 1913, † 14. Juli 1994 in Salzburg) war Schriftsteller und Zukunftsforscher.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Robert Jungk musste 1933 nach der Machtergreifung der NSDAP in Deutschland nach Paris ausreisen. Er studierte an der Sorbonne Psychologie und Soziologie. Ab 1936 beteiligte er sich wieder in Deutschland aktiv am Widerstand gegen das Nazi-Regime, floh dann aber endgültig nach Prag. Er engagierte sich aus dem Ausland weiter als Widerstandskämpfer. So auch während des Kriegs, als er in Zürich studierte.

Nach dem Krieg zog Jungk zuerst nach Los Angeles und 1957 nach Wien und gründete dort 1964 das "Institut für Zukunftsfragen". 1970 schließlich übersiedelte er nach Salzburg, wo er 1986 die Zukunftsbibliothek ins Leben rief. Im selben Jahr erhielt er auch den "Alternativen Nobelpreis".

1989 wird Jungk zum Ehrenbürger der Stadt Salzburg ernannt.

1992 kandidierte Robert Jungk für die Grünen bei der Bundespräsidentenwahl, kam aber im ersten Wahlgang hinter Rudolf Streicher, Thomas Klestil und Heide Schmidt mit 266.954 Stimmen und 5,7% nur auf Rang Vier.

Kurz nach seinem 80. Geburtstag erkrankte Jungk im Juni 1993 schwer. Nach seinem Tod ein Jahr später wird er am Jüdischen Friedhof in Salzburg beigesetzt. Im Stadtteil Altstadt ist die Namensgebung des Robert-Jungk-Platzes auf ihn zurückzuführen.

Engagement

In folgenden Bewegungen engagierte sich Robert Jungk nach dem 2. Weltkrieg vor allem gegen die Gefahren der modernen Technik:

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