Prugger von Pruggheim

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Die Familie Prugger von Pruggheim (gelegentlich: Prugger zu Pruggheim) war eine Tiroler Gewerkenfamilie im Nordtiroler Pillerseetal (Bezirk Kufstein).

Geschichte

Der Stammsitz befand sich in Fieberbrunn bei der Hütten (heute Landhaus Brugger).

Die Familie betrieb im 18. Jahrhundert im Pillerseetal den Bleierzbergbau Rohr-Koglererb sowie in Leogang den Silbererzbergbau samt Schmelzhütte. Das Leoganger Unternehmen, das nach seiner im Jahr 1717 erfolgten Erwerbung durch Johann Sylvester Prugger von Pruggheim einen großen Aufschwung erlebte, wurde im Jahr 1760 oder 1761 an Fürsterzbischof Sigismund Christian Graf Schrattenbach verkauft.

Einzelne Vertreter:

Quellen

Einzelnachweise

  1. Anonymus, Die Entwicklung Saalfeldens und Leogangs, S. 14; Geschichte Leogangs
  2. Vgl. [„Schloss Alt-Rosenegg“ auf www.burgenregister.de(nach Georg Clam Martinic: Österreichisches Burgenlexikon, ISBN: 3-902397-50-0).
  3. Eintrag "Prugger von Pruggheim (Karl)" in: Georg Christoph Hamberger, Johann Georg Meusel, Johann Wilhelm Sigismund Lindner und Johann Samuel Ersch: Das Gelehrte Teutschland, oder Lexikon der jetzt lebenden teutschen Schriftsteller. 19. Band 5. Auflage Lemgo 1823. S. 210.
    Einzelne Werke Karl Prugger von Pruggheims:
    • Lehren Jesu in vierzehn Stationen und Gebeten. Salzburg: Duyle 1798.
    • Tugendhafte Gesinnungen und Thaten von Heiden, Juden und Türken, in: Erzählungen für Leser aus allen Ständen. 2 Bände München 1802 und 1803.
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