Pranckh

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Die Freiherren von Pranckh, auch Prankh oder Prank, waren (oder sind) ein ursprünglich steirisches Adelsgeschlecht, das zeitweise auch in Salzburg (und Bayern) vertreten war und den Salzburger Landständen angehörte.

Allgemeines

Die Pranken sind seit Beginn des 12. Jahrhunderts in der Steiermark nachgewiesen, wo sie als gräfliche Linie Anfang des 19. Jahrhunderts erloschen.[1]

Von mehreren freiherrlichen Linien wurde die jüngste im Jahr 1651 oder 1654 in die salzburgische Landstandschaft aufgenommen. Sie war im Flachgau (Schloss Seeburg, Schloss Haunsperg, Oberalm, Schloss Ursprung), im Innviertel und in der Steiermark begütert.[1]

Etliche ihrer Namen finden sich im 18. Jahrhundert in hohen Hof- und Staatsämtern des Erzstiftes Salzburg.[1]

Miszellen: Personen und Fakten mit Salzburgbezug

Quellen, Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Nekrolog auf Sigmund Freiherrn von Prank in Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK) Band 28, 1888, S. 436 f.
  2. Herbert Klein, Hans Wagner, Salzburger Domherren von 1300 bis 1514, in: MGSLK 92, 1952, S. 1-81; Johann Riedl, Salzburg's Domherren. Von 1514-1806, in: MGSLK VII, 1867, S. 122-278.
  3. 3,0 3,1 Artikel „Haunsperg“ auf www.burgen-austria.com
  4. Franz Martin: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: 39. Lasser von Lasseregg, in: MGSLK Band 77 (1937) S. 135-138 (137) = Derselbe, Hundert Salzburger Familien (Verlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1946), S. 171-175.
  5. Lorenz Hübner, Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte. Zweiter Band (Statistik). Salzburg 1793. S. 354.
  6. Corbinian Gärtner, Geschichte und Verfassung des im Jahre 1701 für den Salzburger Adel errichteten, militärischen Ruperti-Ritter-Ordens. Salzburg, Mayrische Buchhandlung 1802. S. 190 und 203 ff.
  7. Sein Nachfolger in genau diesen Funktionen war Karl Joseph Felix Graf von Arco.
  8. Nekrolog MGSLK 1888 (aaO); Corbinian Gärtner, aaO S. 203 ff, gestützt auf Friedrich Schlichtegroll, Nekrolog auf das Jahr 1793: Enthaltend Nachrichten von dem Leben merkwürdiger in diesem Jahr verstorbener Personen, Vierter Jahrgang, Zweiter Band (Gotha 1795) S. 315 ff.
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