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Geschichte Bruck an der Großglocknerstraßes

Aus Fundgegenständen kann auf eine Besiedelung in der Bronzezeit, Hallstattzeit und Laténezeit zurückgeblickt werden. Auf dem Weberpalfen bei der Ortschaft Gries im Pinzgau fanden sich auch Hinweise auf den Übergang der Steinzeit auf die frühe Bronzezeit. Andere Funde und archäologische Grabungen belegen die Besiedlung auch in römischer Zeit.

Der Name Bruck stammt unzweifelhaft von einer Brücke über den Fluss. Diese muss damals von großer Bedeutung gewesen sein, da Bruck der Kreuzungspunkt der Süd-Nordroute über den Tauern und der (heute kürzesten, innerösterreichischen) Ost-Westroute war und ist. Im Gegensatz zu anderen Orten wurde nicht der Name des Flusses, den die Brücke quert, zum Namensteil des Ortes, sondern die Region und das ist eben der Pinzgau. Über die Herkunft dieser Bezeichnung herrscht keine Einigkeit. Im 8. Jahrhundert findet sich die germanisch-deutsche Bezeichnung Pinuzgaoe, später Pinzgov, Pinzgiou, dann Pinzgowe, Pinzgeu und schließlich Pinzgau. „Pinzgrey“ dürfte einem Schreibfehler entstammen. Die ersten schriftlichen Nennungen des Ortes "Prugg in Pinzgrey" stammen aus den Jahren 1227(Tausch des Schlosses Fischhorn) sowie 1232 (Besitzbestätigung des Papstes Gregor IX). Bis 1935 hieß der Ort Bruck im Pinzgau. Mit der Fertigstellung der Nordrampe der Großglockner-Hochalpenstraße änderte sich die Ortsbezeichnung auf Bruck an der Großglocknerstraße. Denn in Bruck befindet sich der Baukilometer-Stein "Null".

1921 wurde die Caritasanstalt St. Anton, heute Caritas-Kinderdorf St. Anton, im Ortsteil Hundsdorf gegründet.

1938 kam es zur Eingemeindung der bis dahin eigenständigen Ortsgemeinde St. Georgen (St. Georgen im Pinzgau). Diese trug ursprünglich den Namen Niederhaim. Im Laufe der Zeit übertrug sich der Kirchenname St. Georg auf die gesamte Ortschaft, die danach lange als St. Georgen in Niederhaim und in der neueren Zeit als St. Georg im Pinzgau bezeichnet wurde.

Hauptartikel: KZ-Außenlager Fischhorn
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