Nikolaus Sebastian Reichsgraf von und zu Lodron

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Nikolaus Sebastian Reichsgraf von und zu Lodron (* 17. Oktober 1719, † 30. März 1792) war zwischen 1769 und 1792 in Salzburg als Geheimer Rat, Obersthofmarschall und Oberstkämmerer tätig[1] (nach etwas abweichender Angabe war er seit 1786 wirklicher Geheimer Rat und Oberstkämmerer des römisch-deutschen Kaisers[2]).

Er wohnte im Graf Lodron'schen Sekundogeniturpalast in Salzburg.[3] 1766 und 1767 hielt er sich auf dem Sekundogeniturgut Lampoding im Rupertiwinkel auf und verschönerte das Schloss der Zeit entsprechend[4].

Familie

Er war der zweite Sohn des Hieronymus Joseph Grafen von Lodron (* 1694, † 1738) und der Anna Margaretha Gräfin Wolkenstein (* 1696) und gehörte damit zur (jüngeren) Linie der Lodronschen Sekundogenitur.

Er hatte mit seiner Gemahlin Maria Anna geb. Gräfin Harrach sechs Söhne und fünf Töchter, von deren Leben nichts bekannt ist (zumindest von den Söhnen ist, da keiner von ihnen in Lampoding als Rechtsnachfolger aufscheint, anzunehmen, dass sie früh gestorben sind).

Quelle

Fußnoten

  1. Reinhard Rudolf Heinisch, Die Familie Lodron, in: Das Mühlrad, 44 (2002), S. 29-36 (S. 36).
  2. Schriftenreihe des Vereins Freunde der Salzburger Geschichte, Band 20, Beitrag Visitenkarten mit Salzburger Ansichten aus den Jahren 1780 bis 1820, Peter Matern
  3. Schriftenreihe des Vereins Freunde der Salzburger Geschichte, Band 20, Beitrag Visitenkarten mit Salzburger Ansichten aus den Jahren 1780 bis 1820, Peter Matern
  4. „Die Lodron auf Lampoding 1631-1835“ auf www.lodron.info
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