Mozartplatz
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Der Mozartplatz ist ein repräsentativer rechteckiger Platz vor der Neuen Residenz, der durch den Abbruch verschiedener Bürgerhäuser unter Wolf Dietrich von Raitenau angelegt wurde.
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Bauten um den Platz
Das Haus Nr. 4 ist das Antretterhaus, das ehemalige Stadtpalais des Adelsgeschlechtes Rehlingen mit der Hauskapelle Mariae Himmelfahrt. Daran schließt das 1620 erbaute niedrige Imhofstöckl an. Im Gebäude Mozartplatz Nr. 5 war früher die erzbischöfliche Wagenremise[1] Die Häuser Mozartplatz 8, 9 und 10 mit ihrer einheitlichen Fassade sind ehemalige Kanonikalhäuser aus dem 17. Jahrhundert. Das Haus Nr. 9 trägt das Wappen von Sigismund von Schrattenbach.
Die längste Front nimmt die Neue Residenz ein, in der heute das Salzburg Museum untergebracht ist.
Zur Salzach hin kann man noch Reste der alten Stadtmauer sehen sowie einen Teil des Michaelitors mit einer Sonnenuhr.
Das heutige Café Demel (seit 2006) hieß früher Café Glockenspiel und war zur Zeit von Georg Trakl das Geschäftslokal der gut gehenden Eisenhandlung seiner Eltern gewesen. Daher erhebt sich die rotfarbene St. Michaelskirche.
Mozart-Denkmal
- Hauptartikel: Mozart-Denkmal
Unter dem Mozartplatz wurde bei Arbeiten für das Fundament der Mozartstatue ein großes Mosaik des Archeloos mit einem Athletenkampfbild geborgen. Dieses durch Fotografien erhaltene Mosaik ist dann spurlos verschwunden. Eine kleine Kopie, die von den Fremdenführern aus Salzburg gespendet wurde, ist am Fuße des Denkmals noch zu sehen.
In der Mitte des Platzes steht heute auf einem hohen Sockel das Denkmal von Wolfgang Amadeus Mozart, das 1842 von Ludwig von Schwanthaler geschaffen und von Johann Stiglmaier gegossen wurde. Das Denkmal wurde am 4. September 1842 im Beisein der zwei noch lebenden Söhne Mozarts enthüllt. Franz Xaver Wolfgang Mozart, genannt Wolfgang Amadeus Mozart (Sohn), dirigierte zu Ehren seines Vaters eine selbst verfasste Festkantate op. 30.
Die Frau Mozarts, Constanze, verstarb kurz davor am 6. März. Am 16. August 1952 ließ die Stadt Salzburg eine Gedenktafel für Constanze Mozart und ihre Schwägerin Sophie Haibl am Haus Mozartplatz 8 anbringen.
Bildergalerie
Gedenktafel für Constanze Mozart am Mozartplatz Nr. 8 |
Beispiel einer öffentlichen Beleuchtung: Café Demel am Mozartplatz und die Türme des Salzburger Doms |
Betriebe und Geschäfte
Gebäude
Quellen und Fußnoten
- Beitrag Altstadt von Salzburg
- ↑ Quelle Vortrag Clemens M. Hutter am 27.5.2010 in der Salzburger Dombuchhandlung
- Franz Martin: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Willa Leitner-Martin und Andreas Martin. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006