Mozarteum (Gebäude)
Aus Salzburgwiki
Für Informationen über die Internationale Stiftung Mozarteum
und über die Universität Mozarteum informieren eigene Artikel.
Das Mozarteum ist das Hauptgebäude der Internationalen Stiftung Mozarteum an der Schwarzstraße in der Stadt Salzburg.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Der bereits 1856 geschaffene Mozart-Bauverein hatte es sich zur Aufgabe gemacht, für das Mozarteum, welches zuerst im Kapellhaus in der Sigmund-Haffner-Gasse, später in der Alten Universität (an der Seite der Hofstallgasse, Ecke Max-Reinhardt-Platz) untergebracht war, ein eigenes Gebäude errichten zu lassen. 1901 wurde dieses Vorhaben wieder mit Nachdruck verfolgt. 1907 erwarb der Verein die Villa Lasser des ehemaligen Innenministers Josef von Lasser in der Schwarzstraße.
1909 wurde ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben, der vorsah unter Einbeziehung der Villa ein Gebäude zu schaffen, das einen Konzertsaal beinhalten und Platz für die Musikschule, ein Mozartarchiv und die Verwaltung bieten sollte. 64 Architekten aus dem In- und Ausland nahmen an der Ausschreibung teil. Als Sieger ging Richard Berndl (1875 - 1955) hervor, dessen im Münchner Späthistorismus gehaltener Vorschlag im Zeitraum 1910 bis 1914 umgesetzt wurde. Die Grundsteinlegung erfolge am 6. August 1910 durch Kammersängerin Lilli Lehmann. Bereits am 15. November 1913 konnte die Salzburger Liedertafel ihre neuen Probenräume beziehen.
Am 1. Juli 1922 kam es zur Trennung von Stiftung und Hochschule, seither ist das Gebäude in Besitz der Stiftung Mozarteum.
Räumlichkeiten
Im Mozarteum finden sich drei Veranstaltungsräume, die von diversen Festivals, dem Mozarteum Orchester, der Camerata Salzburg und den Salzburger Festspielen genutzt werden: der Große Saal, der Wiener Saal und das Foyer des Mozarteums.
Bildergalerie
Quellen
- Adolf Haslinger, Peter Mittermayr (Hg.): Salzburger Kulturlexikon, Residenz Verlag, Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1
- ISM [1]