Mondseer Rauchhaus

Aus Salzburgwiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Mondseer Rauchhaus zum Frühlingsbeginn 2009

Das Mondseer Rauchhaus ist ein Freilichtmuseum im oberösterreichischen Mondsee.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Das Mondseer Rauchhaus ist eine ehemals im Mondseer Land verbreitete Gehöftform, die samt den Nebengebäuden am Hilfberg nahe des Marktplatzes die bäuerliche Kultur vergangener Tage veranschaulicht.

Der Bauernhof stammt zumindest aus dem Jahr 1416 und vereinigt Wohnhaus, Stall und Stadel in einem Gebäude. Rauchhäuser hatten keinen Kamin und somit zog der Rauch frei über das gesamte Haus ab. Über der Feuerstelle wurden am Rauchboden Getreidesorten zum Trocknen aufgelegt. Die Räume wiesen charakteristischerweise rußgeschwärzte Wände und Decken auf.

Daneben werden im Rauchhaus Tradition und Handwerk vergangener Tage dokumentiert.

50 Jahre Freilichtmuseum Mondseer Rauchhaus

Am 11. Juli 2010 feierte das Freilichtmuseum Mondseer Rauchhaus sein 50jähriges Bestehen. Schon 1947 fanden im Mondseeland Bemühungen statt, um eines der damals noch bestehenden alten Rauchhäuser zu erhalten. Die Abtragung und der Neuaufbau dieser alten Holzhäuser stellte damals Neuland dar. Zu dessen Gelingen machte sich Zimmererpolier Johann Hufnagl aus Zell am Moos zusammen mit bäuerlichen Zimmerern und Helfern besonders verdient. Bei dessen Eröffnung im Jahr 1960 stellte das Museum das Erste dieser Art in Oberösterreich dar. Seit der Eröffnung konnten beim Rauchhaus bisher über 600 000 Besucher gezählt werden. Anlässlich des Jubiläums wird ein Festprogramm geboten, als Ehrengäste werden Landeshauptmann Josef Pühringer und Raiffeisen-Generaldirektor Ludwig Scharinger erwartet.

Bildergalerie

Quellen

Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Ressourcen
salzburg.com
Werkzeuge