Marlies Schild

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Marlies Schild bei der "Galanacht des Sports 2006"
Marlies Schild krönte ihre Karriere mit der Goldmedaille im WM-Slalom bei der Weltmeisterschaft 2011 im Garmisch-Partenkirchen
30. Slalomsieg beim Nachtslalom in Flachau
30. Slalomsieg beim Nachtslalom in Flachau

Marlies Schild (* 31. Mai 1981 in Admont, Steiermark; wohnhaft in Saalfelden) ist eine österreichische Skirennläuferin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Mit zwei Jahren rutschte Marlies Schild das erste Mal auf zwei Bretteln den kleinen Hügel vor dem Elternhaus in Saalfelden hinunter. Schon damals konnte sie kaum genug davon bekommen, und so entstand langsam der Wunsch, Skirennläuferin zu werden. Dieses Ziel sollte mit den Jahren immer konkreter werden.

Bereits mit sechs Jahren fuhr sie ihre ersten Rennen, beim Kindercup gewann sie die ersten Pokale. Mit zehn Jahren wurde sie in den Salzburger Schülerkader aufgenommen. Zunächst wurde sie Schülerin der Hauptschule Zell am See, wo es auch heute noch den Zweig „Ski alpin“ gibt. Später wechselte sie in das Skigymnasium in Stams (Tirol).

Sie startet nach wie vor für den Verein SC Dienten am Hochkönig.

Trotz einiger Verletzungen schaffte Marlies Schild im Jahr 1998 den Aufstieg in die ÖSV-Nachwuchsmannschaft. Über FIS-Rennen ging es in den Europacup und in der Saison 2001/2002 schließlich in den Weltcup. Nebenbei beendete sie im Jahr 2000 das Skigymnasium Stams mit bestandener Matura. Seitdem widmet sie sich ganz dem Skifahren.

Marlies Schild ist mit dem österreichischen Skirennläufer Benjamin Raich liiert.

Ein schwerer Sturz bremste Marlies Schild vor dem Saisonauftakt 2008/2009. Am 9. Oktober 2008 stürzte sie beim Riesentorlauftraining auf dem Rettenbachferner bei Sölden und erlitt einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein. Nach über einem Jahr Pause gab sie am 14. November 2009 in Levi (FIN) ihr Renncomeback und belegte dabei Rang 6. Bereits in ihrem zweiten Rennen stand sie als Zweite wieder auf dem Podest, und zwei Rennen später feierte sie in Lienz ihren 21. Weltcupsieg. Bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver holte Schild die Silbermedaille. Zum Saisonausklang gewann sie in Innerkrems (Kärnten) am 15. März 2010 ihren insgesamt vierten österreichischen Meistertitel in der allgemeinen Klasse im Slalom.

Im WM-Winter 2011 konnte sie vor der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen erneut ihre Sonderstellung im Slalom untermauern: Fünf Weltcupsiegen standen zwei Ausfälle gegenüber, immer wenn Schild durchkam gewann sie auch. Bei der WM selbst errang sie mit dem Team (in dem auch die weiteren Salzburger Anna Fenninger, Michaela Kirchgasser und Philipp Schörghofer standen) Silber, sowie am 19. Februar Gold im Salom. Mit dem 6. Saionsieg am 12. März in Spindlermühle holt sich Marlies Schild nicht nur den Tagessieg, sondern auch die kleine Kristallkugel im Slalom. Zum Saisonabschluss gewann sie in Saalbach-Hinterglemm auch noch ihren fünften Österreichischen Meistertitel im Slalom.

Ihre Geschwister Josef, Bernadette und Lukas sind ebenfalls im Skirennsport tätig.

Ihre größten Erfolge

Übersicht

Ihre Erfolge im Detail

Weltcup 2002/2003

Weltmeisterschaften 2003 in St. Moritz (SUI)

Weltcup 2003/2004

Weltcup 2004/2005

Weltmeisterschaften 2005 in Bormio/Santa Catarina (ITA)

Weltcup 2005/2006

Olympische Winterspiele Turin 2006 (ITA)

Weltcup 2006/2007

WM 2007 in Åre (SWE)

Weltcup 2007/2008

Weltcup 2009/2010

Olympische Winterspiele 2010 Vancouver (CAN)

Weltcup 2010/2011

Weltmeisterschaften 2011 Garmisch-Partenkirchen (GER)

Weltcup 2011/2012

Staatsmeisterschaften

Auszeichnungen

Am 25. März 2011 wurde Marlies Schild mit dem Ehrenzeichen des Landes Salzburg ausgezeichnet. Dazu wurde sie bislang sechs Mal zu Salzburgs Sportlerin des Jahres gewählt (2003−2008).

Quellen

Weblinks

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