Marionettenfrau
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Die Marionettenfrau ist eine seit 1987 in der Salzburger Getreidegasse in den Sommermonaten tätige Verkäuferin von Marionetten. Sie gilt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen als eine Institution in der Salzburger Altstadt.
Die Dame, sie heißt Maria mit Vornamen, mit den braunen Haaren und den blauen Augen, steht je nach Wetterlage in der Getreidegasse selbst oder am Rathausplatz. Sie ist stets in einem Dirndlkleid unterwegs, Beobachtungen nach besitzt sie zwei verschiedene Trachtenkleider.
Am Rücken trägt sie einen großen Korb, in dem sie ihre "Ware" transportiert. Ihre "Ware" sind kleine hölzerne vogelähnliche Gestalten, welche rote Federn und einen grünen Hut als Schmuck tragen, mit weißen Schnüren an einem einfachen Marionettenkreuz befestigt, bewegt werden können. Die Hersteller sind der Vater und der Bruder der Marionettenfrau.
Die Marionetten tragen den Namen Felix. Sie führen allerhand Kunststücke wie Wassertrinken, Papierln aufklauben, Eislöfferln drehen, sich selbst in den verlängerten Rücken beissen und an Kanaldeckeln ihr Geschäft verrichten vor.
Weiters bietet die Marionettenfrau noch Vogelpfeifen an, mit welchen sie die Geräusche der Vögel perfekt nachahmen kann.
Im Winter, genauer vor Weihnachten, sitzt die Marionettenfrau oftmals stundenlang in der Kälte neben der Sparkasse auf einem Polster und verkauft, als Ergänzung zu den Marionetten, nicht nur Vogelpfeifen, sondern auch Leuchtschneemänner und blinkende kleine Anstecker.
Im Jänner und Februar gibt es eine Pause, doch spätestens ab März ist die Marionettenfrau wieder regelmäßig in der Getreidegasse zu sehen.
Die Felix' kosten 14 Euro, die Vogelpfeifen 2 Euro.
Quellen
- Recherchen von Salzburg Wiki Reporterin Andrea1984 sowie Internetseiten

