Maria Kapsreiter-Mayr

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Maria Kapsreiter-Mayr (* 19. Juli 1896 Gnigl bei Salzburg, † 18. Oktober 1959 Schärding am Inn [Innviertel]) war eine österreichische Autorin.

Leben und Wirken

Maria Kapsreiter-Mayr entstammte der damals bekannten Salzburger Gastwirtsfamilie der („Gabler“-)Mayrs. Sie war die einzige Tochter des Franz (II.) Carl Caspar Viktor Mayr, Besitzers des Gablerbräus in der Salzburger Linzer Gasse, und der Maria geb. Ganzera.

Durch ihre Tante Maria Victoria Lorenz von Liburnau, die mit der Familie Hainisch (Dr. Michael Hainisch war von 1920 bis 1928 Bundespräsident) befreundet war, wurde sie als 18-Jährige mit Maria Hainisch bekannt, die sie nach Rom mitnahm, wo sie Gelegenheit hatte, an Festen der Gesandtschaften teilzunehmen und interessante Leute kennen zu lernen.

Während des ganzen 1. Weltkriegs war sie im Kriegslazarett (Nervenlazarett) tätig.

Sie heiratete am 11. Oktober 1921 in der Henndorfer Filialkirche St. Brigitta Gustav (I.) Kapsreiter (*26. Dezember 1893 Schärding, † 18. April 1971 ebenda), seinerzeit Besitzer der Brauerei Kapsreiter in Schärding und Abgeordneter zum Nationalrat. Aus der Ehe gingen die Kinder

hervor.

Maria Kapsreiter-Mayr verfasste eine Reihe historisch-biographischer, vielfach autobiographischer Schriften, die maschinschriftlich-hektographiert vorliegen:

Maria Kapsreiter-Mayr war auch Korrespondentin des Bundesdenkmalamtes in Schärding.

Maria Kapsreiter-Mayr starb mit 64 Jahren an einem Krebsleiden. Ihrem letzten Wunsch entsprechend versandte ihr Gatte Exemplare von „Bruder Carl“ an „alle, die Carl je geliebt haben“. Sie ist, ihrem Wunsche gemäß, auf dem St. Peters-Friedhof in der Familiengruft der Familie Mayr (Nr. XXXIII) begraben.

Quellen

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