Kurhaus Salzburg
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Das Kurhaus Salzburg befindet sich in der Salzburger Neustadt an der Auerspergstraße.
Bauteile
Zu dem baulichen Komplex gehörten das Parkhotel Mirabell das dem Hotel Sheraton Salzburg weichen musste, das alte Salzburger Kongresshaus, das Paracelsusbad und das Kurmittelhaus an sich.
Geschichte
Nach der Schleifung der Befestigungsanlagen entstand auf dem so gewonnenen Gelände zwischen 1866 und 1872 das erste Kurhaus mit Badeanstalt, mit Sälen, Gastwirtschaft und Fremdenzimmern. Dann wurde es von der Stadtgemeinde Salzburg gekauft.
Das erste Bad hatte 18 Badezimmer, ein Dampfbad und ein kleines Sommmerschwimmbad. 1944 wurde die nicht mehr den modernen Bedürfnissen entsprechende Anlage bei Bombenangriffen zerstört.
Am 28. September 1953 erklärt Stadtrat Alfred Bäck (SPÖ) bei der Spatenstichfeier für Kurhaus und Hallenbad, dass nunmehr auch die Finanzierung des Stadtsaales (Kongresshaus) an der Ecke Rainerstraße/Auerspergstraße gesichert sei. Den künstlerischer Wettbewerb für die Ausgestaltung des Kurhauses gewannen am 5. Oktober 1955 Toni Schneider-Manzell sowie Josef und Rositta Magnus.
2009 wird das Paracelsusbad abgerissen, womit wieder ein wertvolles Stück Bau- und Architekturgeschichte der Nachkriegszeit in Salzburg endgültig verschwindet. Als letztes bis 2009 noch existierendes Bauwerk dieses Dreiergestirns der Kurhausbetriebe der Stadt Salzburg, das damals die Landeshauptstadt als Kur- und Kongressstadt etablieren sollte. Es war einst als Vorzeigeprojekt der 1950er errichtet. Das verkaufte Grundstück soll künftig durch ein weiteres, interntionales Hotel touristisch genutzt werden. Damit endet zeitgleich auch die lange Geschichte des Kurbetriebes in der Stadt.
Quelle
- Heimatkunde Stadt Salzburg, zusammengestellt von einer Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl. Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974