Johann Wolfgang Hagenauer
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Johann Wolfgang Hagenauer (* 15. August 1781 in Salzburg; † 18. November 1850 in Linz) war kaiserlich königlicher Wasserbaudirektor in Linz.
Leben
Johann Wolfgang Hagenauer wurde am 15. August 1781 als Sohn des Salzburger hochfürstlichen Hofbauverwalters und Architekten Wolfgang Hagenauer (Wolfgang IV. Hagenauer von Hagenau) und seiner Frau Elisabeth Gasser in Salzburg geboren. Bei seinem Vater hielt er sich oft in dessen Hofkanzlei auf, wo er die Grundkenntnisse des Zeichnens und der Wasserverbauung erlernte. Abt Dominikus von Hagenauer war voll des Lobes für das junge Talent und förderte ihn und seine Karriere. Später wurde Johann Wolfgang kaiserlich königlicher Wasserbaudirektor in Salzburg.
Im Gefolge der Neuordnung Europas nach den Napoleonischen Kriegen beim Wiener Kongress 1816 wurde das "weltliche" Fürsterzbistum Salzburg aufgeteilt, die Tiroler Teile der Erzdiözese - Brixen- und Zillertal kamen politisch zu Tirol, der Rupertigau wurde zur Gänze bayrisch, Restsalzburg (etwa die Hälfte des ehemaligen Fürsterzbistums) kam endgültig zu Österreich. Es wurde allerdings kein eigenes Kronland sondern zum fünften Kreis des Erzherzogtums Österreich ob der Enns degradiert. Linz war die Hauptstadt, Salzburg nur mehr ein Kreishauptort. Johann Wolfgang Hagenauer wurde K.K. Amts- und Kreis-Ingenieur im K.K. Kreis Bau Comissariat Salzburg und schließlich kaiserlich königlicher Landes-Baudirektor zu Linz, wohin er übersiedelte.
Am 29. September 1812 heiratete Johann Wolfgang Hagenauer in der Wallfahrtskirche Maria Plain Leopoldine Enk von der Burg (1792 − 1852), die Tochter des Hofkammerrates Leopold Enk von der Burg und der Therese, geborene Straßer.
Johann Wolfgang Hagenauer verstarb am 18. November 1850 kinderlos in Linz (St. Matthias).
Quellen
- Franz Martin: Hundert Salzburger Familien. Verlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1946