Jakob Tischler

Aus Salzburgwiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Salzburgwiki verbessern ("Stub")

Dieser Artikel ist leider sehr kurz. Wenn du mehr zum Thema weißt, mache aus ihm bitte einen guten Artikel.

Jakob Tischler, bekannt als Zauberer Jackl, lebte zur Zeit von Erzbischof Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg im 18. Jahrhundert.

Geschichte

Jakob Tischler (laut anderen Quellen: Jakob Koller) [1], der sogenannte "Zauberer Jackl", und seine Mutter bestritten ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch Bettelei und Opferstockdiebstähle. Anfang 1675 in Golling verhaftet, löste das aus der Mutter unter der Folter erpresste Geständnis, sie und ihr Sohn hätten sich an Bauern, die ihnen nichts geben wollten, durch Schadenzauber gerächt, den größten Hexenprozess in der Salzburger Landesgeschichte und auf dem Boden des heutigen Österreich aus. Nachdem der Zauberer-Jackl selbst sich dem Behördenzugriff immer zu entziehen wusste, wurden zahlreiche vermeintliche Komplizen, häufig Bettelkinder, durch Folter gezwungen, sich der sonderbarsten Freveltaten schuldig zu bekennen. Von insgesamt 198 Angeklagten wurden binnen sechs Jahren 133 hingerichtet, nur Kinder von weniger als zehn Altersjahren wurden geschont.

Quellen

  1. Artikel über die Hexenverfolgung in der SN von 7. Jänner 2012, Aus Stadt und Land, Seite 12/Seite 13, Autor des Textes: Thomas Hödlmoser

Literatur zu den Salzburger Zauberer-Jackl-Verfolgungen (1675-1679)

Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Ressourcen
salzburg.com
Werkzeuge