Hochwasser

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Hochwasser in der Stadt Salzburg 1899, hier Blick auf Nonntal - Josefiau
Die Situation 1899 gegen das Kaiviertel hin
Hochwasser in Oberndorf 1896
die Königsseeache im Bereich Niederalm-Taxach bei Hochwasser
Ebenauer Klamm, Bachlauf bei Hochwasser

Als Hochwasser bezeichnet man das Überfließen von Bächen, Flüssen und Seen nach dem übermäßigen Ansteigen des üblichen Wasserstandes aufgrund von Wettereinflüssen wie starker oder lang anhaltender Niederschlag, Schneeschmelze oder anderen Einwirkungen wie beispielsweise ein Erdrutsch, eine Lawine oder eine Verklausung. Hochwasser auf der Salzach brachte seit jeher Probleme mit sich.

Hochwasserkatastrophen im Laufe der Geschichte

Das bisher größte gemessene Ereignis wurde am 17. August 1966 mit 320 m³/s registriert, gefolgt von den Hochwässern am 6. August 1985 (300 m³/s), 27. Juni 1965 (290 m³/s) sowie 17. Juni 1991 (283 m³/s). Weitere große Hochwässer wurden am 31. Juli 1903 und 14. September 1899 registriert.
Historische Hochwässer traten am 5. September 1878, 24. August 1848, Juni 1827, 16. August 1807, 16. Juli 1802, 4. Oktober 1686, 1598, sowie im Juli 1572 auf (Quelle F. Lauscher, 1973 und J. Lahnsteiner, 1980).
Mittersill wurde auch mehrmals durch die Felberache überflutet (10. Juli 1950, 20. Juli 1931, September 1920, 7. September 1916).
Das Hochwasser vom 11. Juli bis 13. Juli 2005 zählt mit ca. 320 m³/s (vorläufiger Wert) zu den größten bisher aufgetretenen Hochwässern.

Siehe auch

Quellen

  1. Quelle InnSalzachKurier, Ausgabe 107/Oktober 2010
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