Herren von Pongowe

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Mauerreste der Ruine Pongowe

Auf die besondere Stellung der Herren von Pongowe weist die Tatsache hin, dass sie bereits im frühen 12. Jahrhundert mit einem Gefolge von ritterlichen Eigenleuten auftraten und einen außerordentlich weitgestreuten Besitz aufwiesen. Zu ihnen müssen wohl die um 1130 genannten Azill und Chumrath von Pongowe gezählt werden, die in den Zeugenreihen mehrmals gemeinsam mit den Burggrafen von Salzburg, den Seekirchnern und den Fischachern erwähnt wurden. Die vermutlich letzte Nennung dieser Familie erfolgte 1284.

Die Burggrafen vom Pongau hatten ihren Sitz möglicherweise auf der mittelalterlichen Burganlage Bachsfall (Ruine Pongowe), nahe des Gainfeldwasserfalls in Bischofshofen. Es wird vermutet, dass es sich bei der Georgskirche um die Hauskapelle der Herren von Pongowe handelt.

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