Heinz Kraupner

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Heinz Kraupner (* 18.? Dezember 1890 Skirschina [heute: Skršín] bei Leitmeritz (Böhmen) [heute: Most (Tschechien)], † 3. Juli 1971 Salzburg) war ein Salzburger Cafétier und SPÖ-Politiker, u.a. Vizebürgermeister der Stadt Salzburg und Landesrat.

Leben

Nach einer Lehre im Gastgewerbe war Kraupner in der Schweiz, Italien, Frankreich, England und den Niederlanden berufstätig.

1925 trat er der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (der Vorläuferin der SPÖ) bei und engagierte sich politisch als

Einen Einschnitt bedeutete auch für ihn im Jahr 1934 die Ausschaltung des Parlaments und der Opposition durch Bundeskanzler Dollfuß.

1935 gründete er das Café Posthof in der Salzburger Kaigasse.

Einen weiteren Einschnitt brachte der Anschluss von 1938: Kraupner wurde 1938 verhaftet und 1944 in das Konzentrationslager Dachau deportiert.

Beim Ende des Zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus nahm er seine politische Tätigkeit wieder auf.

Das Café Posthof war der Ort, an dem am 3. Mai 1945, dem Tag vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen, sozialistische Vertrauensleute über das Vorgehen nach dem Ende der NS-Herrschaft berieten.

Heinz Kraupner war

1947 war er Gründungs- und Präsidiumsmitglied der Salzburger Volkshilfe.

Ehrungen

1948 Kommerzialrat,
1969 Bürger der Stadt Salzburg,
1970 Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg.

Quellen

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