Hans Bocksberger

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Gemälde "Kaiser Ferdinand I." von Hans Bocksberger

Hans Bocksberger der Ältere auch Bocksperger (* um 1510 in Mondsee; † 1561 in Salzburg) war ein Maler der Hochrenaissance.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Er ist höchstwahrscheinlich der Sohn von Ulrich Bocksberger († vor 1546) und dessen Frau Anna. Das einzige Werk, das von seinem Vater noch erhalten ist, sind die Bilder auf der Rückseite das Altares der St. Blasius Kirche in Abtenau. Über seine Lehrzeit ist wenig bekannt. Man kann annehmen, dass er bei seinem Vater die Grundlagen der Malerei gelernt hat. Weiters glaubt man, dass er eine Zeit lang in Italien verbracht hat, da er über die damaligen italienischen Stilelemente Kenntnis hatte.

1542 heiratete Bocksberger seine Ehefrau Margarethe, die noch vor ihm starb. Er hinterließ nach seinem Tode 1561 ein mündiges Kind sowie acht unmündige Kinder.

Sein Sohn war der Maler Hans Bocksberger der Jüngere (* 1539 in Salzburg, † 1587 in Maastricht)

Werk

Sein Stil wird mit dem von Albrecht Dürer verglichen. Er enthält neben deutschen auch italienische Elemente der Renaissance und des Manierismus. Zusammen mit anderen Malern hat er den Rittersaal im Schloss Goldegg gestaltet. Zugeschrieben werden im auch die Grotesken in zwei Fenstergewänden im "Hohen Stock" der Festung Hohensalzburg.

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