Großglockner Trophy

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Die von Motorradenthusiasten bereits als "das schönste Bergrennen in Europa" bezeichnete Großglockner Trophy für historische Rennmotorräder bis Baujahr 1962 fand 2002, 2004 und 2006 auf der Großglockner Hochalpenstraße in Memorial Prof. Dr. Dkfm. Helmut Krackowizer statt. Die Veranstaltungen 2008 und 2010 trugen nur mehr den Titel Großglockner Trophy.

Großglockner Trophy 2002
Großglockner Trophy 2004
Großglockner Trophy 2004
Großglockner Trophy 2004
Großglockner Trophy 2006
Großglockner Trophy 2006

Inhaltsverzeichnis

Art der Veranstaltung

Es handelt sich dabei um ein Gleichmäßigkeitsrennen in zwei Wertungsläufen für historische Rennmotorräder bis Baujahr 1962 auf der Großglockner Hochalpenstraße von Ferleiten (1 145 m ü. A.) 12,5 km zum Fuscher Törl (2 402 m ü. A.). Dabei wird ein Höhenunterschied von 1 260 Meter überwunden. Dies entspricht damit auch der ehemaligen Renndistanz bei den Großglockner Automobil- und Motorradrennen 1938 und 1939 (1935. Beim ersten Glockner Rennen startete man noch direkt im Ort Fusch an der Großglocknerstraße).

Veranstalter

Als Veranstalter tritt Thomas Fritsch vom Motorveteranen Club Zell am See auf.

Partner Großglockner Hochalpenstraße und Porsche Alpenstraße

Die Idee einer Wiederbelebung der alten Rennsporttradition auf dieser herrlichen Panoramastraße gefiel auch der Großglockner Hochalpenstraßen AG sehr und unterstützt die Veranstaltung nach Kräften. Als Partner für rennhistorische Aspekte konnte der Veranstalter die Porsche Alpenstraße für die Rennen 2004 und 2006 gewinnen, die ja selbst auf eine lange Geschichte im Motorsport zurückblicken kann.

Die Veranstaltungen

2002

Schon bei der ersten Großglockner Trophy kamen mehr als 100 Rennmotorräder und Beiwagengespanne aus ganz Europa. Alte Weggefährten von Helmut Krackowizer, junge Enthusiasten dieses Motorsports und andere kamen am 14. September 2002 an die Glocknerstraße. Diese erste Trophy fand am gleichen Tag wie eine Traktorenveranstaltung am Glockner statt.

Die schnellsten des zweiten Laufes waren dann Bill und Maggie Tuer mit ihrem Beiwagengespann mit einer Laufzeit von 9:19,56 (83 km/h Schnitt), was auch Tagesbestzeit war; schnellster einspuriger Motorradfahrer: Andrew Bennett auf Norton Manx Special (1958, 1 098 cm³) mit einer Zeit von 9:33,39 (81 km/h Schnitt).

Da es sich ja aber um eine Gleichmäßigkeitsprüfung handelte (beide Läufe sollten möglichst in derselben Zeit gefahren werden), sah natürlich dann das offizielle Rennergebnis anders aus! Die geringste Zeitdifferenz hatte Goeff Sawyer auf Jabs (1950, 490 cm³) mit 0,03 Sekunden!

2004

War die Vorbereitungszeit zur ersten Trophy doch noch recht kurz, so gelang es dem Veranstalter für 2004, am 3. Juli, eine Reihe interessanter Personen und Motorräder zur Großglockner Hochalpenstraße zu bringen:

2006

Am 1. Juli 2006 fand die dritte Trophy statt. Auch in diesem Jahr waren unter den rund 120 Teilnehmern wieder Raritäten bei den Rennmotorrädern zu bewundern:

Porsche Alpenstraße Salzburg brachte einen der legendären Audi Quattro Rallye zur Glocknerstraße. Auch eine stattliche Anzahl an Beiwagengespannen sorgte für Spannung und interessante Bilder.

Weblinks

Quellen

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