Gesellschaft für Salzburger Landeskunde

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Die Gesellschaft für Salzburger Landeskunde ist ein Verein, der sich die Förderung der Kunde vom Land Salzburg und seinen Bewohnern mit Rücksicht auf Gegenwart und Vergangenheit zum Ziel gesetzt hat.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Vereinszweck ist nach der Satzung (seit 1860 unverändert) die „Förderung der Kunde vom Land Salzburg und seinen Bewohnern mit Rücksicht auf Gegenwart und Vergangenheit“.

Seit 1861 erscheinen die Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde als ein jährlicher Band (also bisher insgesamt rund 150) mit unregelmäßig erscheinenden, oft monographischen Ergänzungsbänden.

Veranstaltungen des Vereins sind Vorträge, Führungen und Exkursionen aus den Gebieten Geschichte, Kunst- und Musikgeschichte, Volkskunde und Naturwissenschaft.

Die Zahl der Mitglieder beträgt gegenwärtig etwa 1600.

Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand, der Beirat, die Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht. Der Vorstand (ursprüngliche Bezeichnung: Ausschuß) besteht aus dem Präsidenten (ursprüngliche Bezeichnung: Vorstand) und dessen Stellvertreter, dem Schriftführer und dessen Stellvertreter, dem Kassier und dessen Stellvertreter sowie mindestens vier weiteren Mitgliedern. Als Präsident fungiert derzeit Universitätsprofessor Dr. Reinhard. R. Heinisch, als dessen Stellvertreter Dr. Erich Marx. Die Redaktion der Mitteilungsbände obliegt Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch und Univ.-Prof. Dr. Guido Müller.

Geschichte der Gesellschaft

Gründung

Als Initiator dieser Vereinigung tat sich der Salzburger Arzt und Gemeinderat Franz Valentin Zillner (* 1816, †1896) hervor. Die ersten Versammlungen, deren Teilnehmer sich aus dem Freundeskreis Zillners rekrutierten, fanden bereits seit 1856 im damaligen Gasthaus Raith in der Milchgasse, der heutigen Goldgasse statt. Die Gründungsmitglieder waren ausnahmslos honorige Bürger der Stadt Salzburg. Das neunköpfige Gründungskomitee bestand aus sechs Ärzten – Professor Dr. Aberle, Prof. Dr. Johann Biatzowsky, Stadtphysikus Dr. Cornel Schwarz, Dr. Anton Eleutherius Sauter und Stadtarzt Dr. Franz Storch – dem Advokaten Dr. August Prinzinger, dem Hauptmann a. D. Anton von Schallhammer und dem Staatsbeamten Adolf Steinhauser.

Nachdem die vorgesehenen Vereinssatzungen 1858 bei der Behörde eingereicht und eineinhalb Jahre später genehmigt worden waren, hielt die Gesellschaft ihre Gründungsversammlung am 30. September 1860 ab; Bürgermeister Heinrich Ritter von Mertens wurde zum ersten Vorstand gewählt. Weitere Gründungsmitglieder waren zB der Maler Georg Pezolt und der Geschichtsforscher Georg Abdon Pichler.

Als Bereich der Landeskunde wurden im engeren Sinne die „drei Naturreiche“, die Witterungsverhältnisse und die Landesbeschreibung, dann aber auch Landesgeschichte und Volkskunde einschließlich insbesondere der Kunstgeschichte aufgefasst. [1]

Vorstände und Präsidenten

Die Funktion des Vorstandes bzw. Präsidenten hatten inne:

Quellen

Einzelnachweise

  1. Zillner, aaO MGSLK 1860/61, S. 8 f; vgl. auch den Wikipedia-Artikel „Landeskunde“.

Weiterführende Literatur

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