Gerling

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Gerling
Kirche in Gerling Saalfelden
Kirche in Gerling

Gerling ist eine zu Saalfelden im Pinzgau gehörende Ortschaft, die durch ihre schöne Lage und ihr idyllisches Aussehen besticht.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Gerling liegt zwischen Maishofen und Saalfelden am Ostrand des Saalachtales und gehört zur Gemeinde Saalfelden. Die Ortschaft besteht neben Kirche und Mesnerhaus aus ein paar Bauernhöfen, dem Gerlingerwirt und wenigen Einfamilienhäusern. Die Ortschaft hatte früher eine größere Bedeutung als heute.

Schule

Seit dem Jahr 1760 gibt es laut Josef Lahnsteiner schriftliche Hinweise auf eine Schule in Gerling, die somit mindestens 200 Jahre bestanden hat.

Kirche

Die gotische Kirche in Gerling ist dem hl. Gotthard geweiht. Aus 1515 gibt es eine schriftliche Nachricht über einen Kooperator aus Saalfelden, der in Gerling die Messe lesen musste. Bei der „Erneuerung“ der Kirche im Jahr 1763 wurde leider das gotische Gewölbe abgeschlagen und durch eine Flachbodendecke ersetzt. Der Maler Josef Gold hat sie mit einem Bild des hl. Gotthard versehen. Die barocke Inneneinrichtung der Kirche weist einen Hauptaltar, zwei Seitenaltäre und eine Kanzel auf. Wie in Leogang ist der Turm auch in Gerling auf der rechten Seite der Kirche. Für seinen Bau wurde Tuffstein verwendet, aus dem auch das Kirchenportal gestaltet wurde.

Bekannte Gerlinger

Im Gerlinger Mesnerhaus hat sich 1720 die Künstlerfamilie Mayr niedergelassen. Der erste ist Georg Mayr, der sich als Mesner ansiedelt und gleichzeitig Bildhauer ist. Der zweite war sein Sohn Daniel Mayr und der dritte dessen Sohn Joseph Mayr. Alle drei waren Bildhauer und haben die Inneneinrichtung vieler heimischer Kirchen wesentlich geprägt.

Ein anderer bedeutender Gerlinger war Joseph Jakob Fürstaller, Mesner, Lehrer und Geograph.

Quelle

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