Friedrich Lacchini

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Friedrich Lacchini (* 1918, † 6. Mai 2005) war Offizier, Zoologe und Leiter des Salzburger Tiergartens Hellbrunn.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Offizierslaufbahn

Als junger Mann schlug Lacchini, der Tradition seiner Familie folgend, die Offizierslaufbahn ein. Diese führte ihn sogleich in den Zweiten Weltkrieg. Als Leutnant der Kavallerie nahm er 1940 am deutschen Frankreichfeldzug Teil. Als bald danach die Waffengattung Kavallerie aufgelöst wurde, fand er sich bei den Nebelwerfern, einer noch ganz jungen Waffenart, wieder. Er war an der Eismeerfront, an der Ostfront und bei der Ardennenoffensive im Einsatz. Mehrfach entging er durch Glück dem Tod – so, als sein Bunker durch Volltreffer verschüttet wurde und sein bellender Dackel sich und ihm das Leben rettete.

Nach Kriegsende war er zunächst bei der Finanzbehörde tätig, wandte sich aber mit der Neuschaffung des Bundesheeres wieder dem Militärdienst zu. Er stieg zum Obersten der 8. Dienstklasse und Militärkommandant-Stellvertreter von Salzburg auf.

Direktor des Tiergartens

Lacchini hatte sich als Leiter der biologischen Station in der Schwarzenbergkaserne und als Ornithologe einen Namen gemacht. Von 1976 bis 1990 leitete er, als Offizier pensioniert, den Tiergarten Hellbrunn. Unter seiner Leitung Lacchinis entwickelte sich der zoologische Garten mit seiner artgerechten Tierhaltung zu einer Heimstätte für zufriedene Tiere, zu einer Stätte der Bildung und Erholung für Tausende Besucher aus nah und fern.

Veröffentlichungen

Ehrungen

Im Krieg wurde Lacchini er mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und I. Klasse ausgezeichnet.

Er war Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich und des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Salzburg.

Quellen

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