Förderungsstelle des Bundes für Erwachsenenbildung für Salzburg

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Die Förderungsstelle des Bundes für Erwachsenenbildung für Salzburg war eine Bundesdienststelle, die von 1973 bis 2003 in Salzburg bestand.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Mit Erlass des Bundesministeriums für Unterricht vom 20. Juli 1919 wurde im genannten Bundesministerium eine Stelle für die Agenden der Volksbildung eingerichtet und in jedem Bundesland ein Volksbildungsreferent bestellt. Dieses Amt bekleidete von 1921 bis 1938 Karl Otto Wagner. Zum Aufgabenbereich der Volksbildungsreferenten zählten sowohl die Volksbildungseinrichtungen als auch die Beratung der Volksbüchereien, die zu dieser Zeit von sozialdemokratischen Organisationen, von der Katholischen Kirche und von Volksbildungsvereinen getragen wurden.

Diesen bundesstaatlichen Volksbildungsreferenten wurden 1945 die nach dem Anschluss in den Landeshauptstädten eingerichteten Reichsbüchereistellen zugeordnet.

Organisation

Nach § 10 des Bundesgesetzes vom 21. März 1973 über die Förderung der Erwachsenenbildung und des Volksbüchereiwesens aus Bundesmitteln, BGBl. Nr. 171/1973, war in jenen Bundesländern, in denen im Jahr 1972 ein vom Bund bestellter Volksbildungsreferent tätig gewesen war, eine Förderungsstelle des Bundes für Erwachsenenbildung einzurichten.

Gemäß der zitierten Gesetzesbestimmung wurde die Förderungsstelle des Bundes für Erwachsenenbildung für Salzburg als dem Bundesministerium für Unterricht und Kunst nachgeordnete Dienststelle eingerichtet.

Zuletzt umfasste sie

Aufgaben

Der Förderungsstelle oblag die Besorgung der privatwirtschaftlichen Aufgaben des Bundes auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung im Land Salzburg. Sie hatte dabei

Auflösung

Im Oktober 2001 einigten sich Bund und Länder im Rahmen eines Maßnahmenpakets zur Verwaltungsreform darauf, dass die Aufgaben der Förderungsstellen des Bundes für Erwachsenenbildung von den Ländern übernommen werden würden; davon wurde eine leichtere Umsetzung von Bildungsschwerpunkten auf Landesebene sowie Kooperationen mit Erwachsenenbildungseinrichtungen und Gebietskörperschaften erwartet. Die Gesetzesbestimmung, die die in Rede stehenden Förderungsstellen vorsah, wurde durch das Budgetbegleitgesetz 2003 aufgehoben, die Dienststelle daraufhin aufgelöst.

Der ehemalige Standort der Förderungsstelle in der Salzburger Imbergstraße 2 wird weiterhin für Einrichtungen der Erwachsenenbildung genutzt: Salzburger Bildungswerk, BiBer Bildungsberatung.

Quellen

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