Doppler

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Doppler ist der Familienname

Inhaltsverzeichnis

Die Steinmetze von Himmelreich

Christian Doppler entstammte einer alten, in Himmelreich (Gemeinde Wals-Siezenheim) ansässigen Steinmetz-Familie, die in dem im Jahr 1674[1] gegründeten Betrieb seit Beginn des 18. Jahrhunderts vor allem Marmoraltäre anfertigte.[2]

Zu Wohlstand gelangt, besaß die Familie ein stattliches Haus am Salzburger Hannibal-Platz (jetzt: Makartplatz Nr. 1, „Jetzelsberger-Haus“), in dessen zweitem Stock Christian geboren wurde. Wegen seiner schwächlichen Konstitution konnte er allerdings den angestammten Beruf nicht ergreifen.

Als Stammfolge dieser Familie lässt sich (hier: bis zur Generation Christian Dopplers) angeben:[3]

Leonhart Toppler, Landwirt am Gut Wibmpoint auf der Gmain

Doppler-Haus am Makartplatz
Dessen Neffe

Linie des Mathias Doppler zu Himmelreich

Mathias Doppler, Erbe des Steinmetz-Familienbetriebes (nachmals: Gollackner-Haus) in Himmelreich, war verheiratet mit einer Theresia (keine weiteren Angaben verfügbar).

Linie des Johann Evangelist Doppler zu Salzburg

Grabmal der Familie Doppler in St. Sebastian, Nr. 56

Johann Evangelist (I.) Doppler (* 10. Dezember 1766[4], † 1823), Steinmetzmeister, war ein Schüler des Johann von Hagenauer.
Er war verheiratet (26. November 1792 Viehhausen) mit Therese, Tochter des Kammmachers Tobias Seeleutner und der Therese Köllinger. Sie hatten zumindest eine Tochter und die Söhne

Den Salzburger Steinmetz-Betrieb, zu dem eine Werkstatt in der Griesgasse Nr. 8 hinzugekommen war, übernahm im Jahr 1858 Christians Neffe Johann (III.) Doppler.

Von diesem Familienbetrieb wurde der Dopplersteig errichtet, der daher diesen Familiennamen trägt.

Christians Vater Johann (I.) und sein Bruder Johann (II.) starben an einem Lungenleiden.

Das Familiengrab (in dem nicht auch Christian bestattet wurde) ist auf dem Sebastiansfriedhof.

Christian Doppler mit Familie, ca. 1844
Andreas Christian Doppler (1803–1853), der berühmte Physiker, war verheiratet (11. August 1836 Mülln) mit Mathilde geb. Sturm und hatte mit dieser fünf Kinder:[5]

Somit sind von den Nachkommen Christian Dopplers zu Anfang des 21. Jahrhunderts nur wenige, und keiner mit dem Namen Doppler, am Leben.

Die Bäcker von Gnigl

Den Namen Doppler trug auch eine Bäckersfamilie in Gnigl, aus der insbesondere folgende Persönlichkeiten hervorgingen:

Quellen

  1. Christian Doppler. In: MacTutor History of Mathematics archive. (englisch)
  2. Neue Deutsche Biographie NDB, Bd. IV, S. 76.
  3. Peter M. Schuster, Weltbewegend – unbekannt: Leben und Werk des Physikers Christian Doppler und die Welt danach (Pöllauberg: Living Edition, 2003. ISBN 3-901585-03-6); zu Christian Dopplers Vorfahren: S. 11 ff, unter Berufung auf den Walser Lokalhistoriker und Genealogen Bartholomäus Reischl.
    • Englische Fassung: Moving the Stars – Christian Doppler: His Life, His Works and Principle, and the World After. Pöllauberg: Living Edition, 2005. ISBN 3-901585-05-2 (übertragen ins Englische von Wilmes, Lily)
  4. Geburtsdatum nach Wurzbach, der auf Pillwein, Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer Künstler (Salzburg 1821) S. 27, verweist.
  5. Vgl. Peter M. Schuster aaO S. 62 ff.
  6. Eintrag „Doppler, Adolf“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL), Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957/1993, ISBN 3-7001-1327-7, S. 196
Artikel „Anton Doppler“ und „Adam Doppler

Siehe auch

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