Evangelische Christuskirche
Die evangelische Christuskirche befindet sich in der rechtsufrigen Altstadt der Stadt Salzburg zwischen der Schwarzstraße und dem Elisabethkai.
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Geschichte
Sie wurde 1863 bis 1867 von Jacob Götz errichtet, dem gleichen Architekten, der (dort gemeinsam mit Otto Laschensky) die katholische Kirche von Leopoldskroner-Moos gestaltete. Diese zwei Kirchen verschiedener Konfession ähneln sich folgerichtig sehr. 370 in Salzburg stationierte Gefangene des österreichisch-preußischen Krieges waren als Protestanten bereit beim Kirchenbau mitzuarbeiten. 1867 konnte die erste evangelische Kirche im Bundesland Salzburg feierlich eingeweiht werden.
Der Kirchenbau am Elisabethkai ist ein historisierender Backsteinbau mit vorgesetztem Fassadenturm über dem Haupteingang und mit Rundbogenfenstern sowie einem Eingangsportal im Stil der Romanik. Das Langhaus besitzt einen offenen geschwungen-hölzernen Dachstuhl mit schmuckvollen Kassettenelementen und darunter einer an drei Kirchenseiten umlaufenden hölzernen Empore.
Am 2. März 1952 wurden anlässlich eines gemeinsamen amerikanisch-österreichischen Gottesdienstes die vom amerikanischen Oberst Robert Lutz – im Gedenken an seine in Salzburg verstorbene Gattin – gestifteten und von Professor Albert Birkle geschaffenen neuen Glasfenster enthüllt.
Zu den Glocken "Glaube", "Liebe" und "Hoffnung" gesellt sich nach 1945 eine "Flüchtlingsglocke".
Bilder
Weblink
- Inoffizielles Blog der Christuskirche Salzburg
- Offizieller Webauftritt "Evangelische Christuskirche"
Quellen
- Salzburgwiki-Beiträge