Christian Martin Fuchs

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Dr. phil. Christian Martin Fuchs (* 3. Dezember 1952 in Wien; † 6. Oktober 2008 in Salzburg) war langjähriger Dramaturg am Salzburger Landestheater, sowie Buchautor und Opernlibrettist.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Fuchs studierte Theaterwissenschaften, Philosophie und Germanistik an der Universität Wien und promovierte 1983 mit einer Dissertation bei Prof. Wolfgang Greisenegger. Während seiner Studienzeit war er bereits Mitbegründer der Wiener Stadtzeitung Falter gewesen, für die er bis 1990 Texte schrieb.

Von 1981 bis 1983 war Fuchs Dramaturg an den Städtischen Bühnen Regensburg. Ab 1983 arbeitete Christian M. Fuchs als Dramaturg am Salzburger Landestheater, ab 1988 auch als PR-Chef. Intendant Lutz Hochstraate machte ihn 1988 zum Chefdramaturg. Mit der Ära Hochstraate endete 2004 auch Fuchs' Dienstverhältnis in Salzburg. Parallel dazu arbeitete Fuchs als Buchautor, Opernlibrettist und Drehbuchautor. Erfolge feierte er mit seinen Opernlibretti, die Dresdner Semperoper brachte 2008 im Mai "La grande Magia" mit der Musik von Manfred Trojahn zur Uraufführung. Für Kino und Fernsehen verfasste er Drehbücher, darunter Serien wie "Eine fast perfekte Familie" (2000) und "Oben ohne" mit Reinhard Schwabenitzky als Regisseur. Mit Büchern wie "Die Zeit des Südens war vorbei" (1996) präsentierte er sich als kluger Beobachter und brillanter Stilist.

Für das Schauspielhaus Salzburg erstellte er 2007 eine Spielfassung von Karl Kraus' "Die letzten Tage der Menschheit".

Seine letzte Veröffentlichung war der Almanach Das Bach-Buch für das 83. Bachfest Salzburg 2008.

Christian M. Fuchs starb 2008 56-jährig an Krebs.

Bücher

Opernlibretti

Quellen

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