Caloptilia cuculipennella

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Mine, erstes Stadium (epidermal), an Gemeiner Esche: Salzburg, Flachgau, Eugendorf, 2002.08.28

Caloptilia cuculipennella (Tinea cuculipennella Hübner, 1796) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Gracillariidae.

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie

C. cuculipennella ist bisher nur aus den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone) und II (nördliche Kalkalpen) nach Embacher et al. (2011) bekannt geworden, ist vermutlich aber weiter im Land verbreitet. Auch die dokumentierte Höhenverbreitung ist mit 430 - 590 m noch sehr gering (Kurz & Kurz 2011). Allerdings wurde die Art erst 1989 zum ersten Mal in Salzburg aufgefunden und gezüchtet und seither nur sporadisch durch Raupen- und Minenfunde belegt. Die Tiere bewohnen abwechslungsreiche Wald- und Gebüschränder, sowie Galeriewälder an kleinen Bächen, können aber auch in Gärten gefunden werden. Die Generationsfolge der Art in Salzburg ist unbekannt, Raupen- und Puppenfunde stammen von Ende Juli und August (Kurz & Kurz 2011).

Biologie und Gefährdung

Über die Biologie der Art in Salzburg ist nichts bekannt. Die Raupen erzeugen an den Blättern ihrer Futterpflanzen zunächst silbrigweiße, epidermale Minen auf der Blattoberseite, später konstruieren sie einen sorgfältig gearbeiteten Blattkonus durch Eindrehen der Blattspitze. Hierin leben und fressen sie bis zur Verpuppung, die in einem kleinen, glänzenden Kokon erfolgt. Futterpflanzen der Raupen sind Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) und Liguster (Ligustrum vulgare). Trotz der wenigen Funde kann die Art zur Zeit in Salzburg als ungefährdet angesehen werden, da ausreichend Lebensräume im Land vorhanden sind.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft
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Projekt: Fauna und Flora von Salzburg

Quellen

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