Bad Gasteiner Badeblätter

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Zu den Badgasteiner Badeblättern gehört u.a. das Gedicht "Die Graserin in der Gastein" von Neidhart von Reuenthal, der bereits im Spätmittelalter in Badgastein kurte und offenbar von einer Heumagd überaus angetan war. Der Salzburger Autor Wolfgang Kauer hat dazu eine zeitgenössische Erzählung geschrieben, die im Rotbereich seines Buches "Magenta Verde" (Arovell 2009)enthalten ist. Der Musiker Leander ist so sehr in dieses Gedicht vernarrt, dass er es pausenlos kopiert, an Frauen verteilt, die ihm gefallen, und so für eine rege Verbreitung der Badgasteiner Badeblätter sorgt:

Die Frau ohne Gesicht

Auf dem Heimweg von einer Probe im Schnurrengut trifft Musikant und Kunstkenner Leander auf eine Runde von Kunstfreunden. Sie trinken Wein, besten Wein, den ein italienischer Händler aus San Daniele anbietet ...

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