Anton-Neumayr-Platz
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Der Anton-Neumayr-Platz befindet sich in der Altstadt der Landeshauptstadt Salzburg.
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Lage
Der Anton-Neumayr-Platz liegt inmitten der Altstadt und wird westlich von der Gstättengasse und nördlich vom Museumsplatz begrenzt. In westlicher Richtung führt die Griesgasse zum Hanuschplatz, während südlich des Neumayrplatzes die Münzgasse und der südliche Ausläufer der Gstättengasse verläuft.
Namensherkunft
Der Platz wurde 1954 nach Hofrat Anton Neumayr (1887-1954) benannt. Der Ehrenbürger der Landeshauptstadt Salzburg war in den Jahren von 1946 bis 1951 deren Bürgermeister und von 1945 bis 1946 Landeshauptmann-Stellvertreter des Bundeslandes Salzburg. Die selbe Namensherkunft besitzt auch der Anton-Neumayr-Platz in Hallein.
Gebäude und Einrichtungen
Am Anton-Neumayr-Platz gelegen ist der 1691 im Auftrag von Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein aufgestellte Marienbrunnen, sowie der Eingang zum Mönchsbergaufzug, der zum Museum der Moderne führt.
Im Gebäude des ehemaligen Stadtkinos (1950-1984) befindet sich heute das republic. Bis vor wenigen Jahren war im selben Haus auch das Salzburger Museum Carolino Augusteum untergebracht, das sich seit 2007 als Salzburg Museum in der Neuen Residenz wiederfindet.
In unmittelbarer Nähe liegen dazu das Haus der Natur am Museumsplatz und die Ursulinenkirche.
1492 befand sich in einem der Gebäude am Platz die Stieglbrauerei zu Salzburg. 1909 verkaufte Heinrich Kiener das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg. Diese wiederum verkaufte das sanierungsbedürftige Gebäude an das Ursulinenkloster. Die Ursulinen ließen es abreißen und erbauten ein Mädchen-Realgymnasium. Dieses schließlich wich dem Gesundheitsamt Salzburg, das 2008 aus diesem Gebäude auszog und nach einer 14monatigen Generalsanierung seit Dezember 2010 verschiedene Kinder-, Jugend- und Familienreferate des Landes beherbergt.
Quellen
- Franz Martin: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Willa Leitner-Martin und Andreas Martin. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006
- Heimatkunde Stadt Salzburg, zusammengestellt von einer Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl. Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974
- Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4