Alpenverein und Energiedebatte

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Der Alpenverein und die Energiedebatte im 21. Jahrhundert wurde vom Alpenverein im Herbst 2011 definiert.

Allgemeines

Der Österreichische Alpenverein hat nach seinen Satzungen und als gesetzlich anerkannte Umweltorganisation eine Verpflichtung, sich für den Erhalt der alpinen Bergwelt in ihrer Ursprünglichkeit und Vielfalt einzusetzen. Dieser Auftrag besteht nicht nur im Namen seiner über 400 000 Mitglieder, sondern wird im demokratischen Spiel der Interessensgruppen vom OeAV als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden. Zugleich ist die Bewahrung alpiner Landschaftsressourcen nicht nur eine Frage des Natur- und Umweltschutzes, sondern hat auch vielfältige soziale und ökonomische Dimensionen.

Fakten und Positionen zur Energiedebatte 2011

So lange die Potenziale von Einsparungen und Effizienzsteigerung nicht ausgeschöpft werden, wird der OeAV zumindest keinen großflächigen Eingriffen in die alpine Landschaft zur Energiegewinnung zustimmen. Der Grazer Volkswirtschafter Stefan Schleicher formuliert in einem Beitrag für das Magazin des OeAV "Bergauf" (Heft 4/2011) im Zusammenhang mit den begrenzten Natur- und Landschaftsressourcen:

Gerade deshalb müssen wir so etwas wie eine Kopernikanische Wende in unserem Umgang mit Energie vollziehen. Nicht woher Energie nehmen, sondern wofür Energie verwenden wird die Orientierung für ein zukunftsfähiges Energiesystem abgeben. Dafür sollen wir unsere Fantasie durch einige schon jetzt absehbare Trends inspirieren lassen.

Quelle

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