1945

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Jahre

Alle Artikel zum Jahr 1945:

Ereignisse

in diesem Jahr
... sind am Ende des 2. Weltkriegs 46% der Salzburger Gebäude zerstört oder beschädigt
... sind am Ende des 2. Weltkrieges 547 Menschen den Bombenangriffen zum Opfer gefallen
... gibt es in Land Salzburg 10 Lager für Displaced Persons
... wird das Busunternehmen Hogger in Freilassing gegründet
... wird Eduard Paul Tratz wegen seine Nähe zur NSDAP als Leiter des Haus der Natur abgesetzt
... wird die Skigesellschaft Saalbach gegründet
... wird in Bad Gastein ein Lager für versprengte jüdische KZ-Überlebende gegründet
... lässt sich der Komponist Nico Dostal in Salzburg nieder
... wird Clemens Krauss mit einem zweijährigen Aufführungsverbot belegt
... wird Karl Dönch Sänger und Oberspielleiter der Oper am Salzburger Landestheater und Leiter einer Opernklassse am Mozarteum
... stürzt die Dekanatskirche zum hl. Antonius Einsiedler in Hallein nach einem Brand ein
... wird das Hotel Österreichischer Hof bis 1955 Hotel für amerikanische Offiziere
... entschließen sich die Männer und Frauen von Holzhausen Theater zu spielen und die Heimatbühne Holzhausen zu gründen
... wird Bartholomäus Hasenauer Mitglied der Landesregierung (bis 1963)
... fordert eine Typhusepidemie in Lamprechtshausen zahlreiche Todesopfer
Jänner
20. Jänner: der 10. US-amerikanische Bombenangriff auf Salzburg richtet große Zerstörungen im Bereich des Hauptbahnhofs, von Schallmoos und Itzling an; dabei erleidet die Stadtpfarrkirche Itzling schwere Schäden, u.a. werden die Orgel, die hintere Eingangsfassade und das Dach zerstört; 50 Bomber werfen eine Höchstzahl von 1.586 Bomben auf die Stadt, 2 Menschen finden den Tod.
Februar
5. Februar: kommen beim 11. Bombenangriff auf Salzburg, bei dem 88 Bomber 689 Bomben abwerfen, 3 Menschen ums Leben
25. Februar: kommen beim 12. Bombenangriff auf Salzburg, bei dem 26 Bomber 204 Bomben abwerfen, 9 Menschen ums Leben
27. Februar: wird die Gewerbeschule Salzburg am Rudolfskai durch einen Bombentreffer schwer beschädigt. Insgesamt werfen die Alliierten beim 13. Bombenangriff auf Salzburg aus 85 Flugzeugen 402 Bomben ab, 4 Menschen finden den Tod.
April
8. April:
... auf dem SAK-Platz findet das letzte Fußballspiel unter der Naziherrschaft statt; die Fußballgemeinschaft Salzburg unterliegt einer Luftwaffenauswahl 1:5
... die Fußballgemeinschaft Salzburg wird aufgelöst
25. April:
... wird der Obersalzberg im Berchtesgadener Land weitgehend bei Bombenangriffen zerstört
... wird der Müllner Steg durch Bomben schwer beschädigt
... legen amerikanischer und britischer Bomber in Freilassing das Bahnhofsgebiet mit zahlreichen Wohnhäusern in Schutt und Asche und töten über 70 Ortsbewohner
... fordert der 14. Bombenangriff auf Salzburg, bei dem 109 Flugzeuge 997 Bomben abwerfen, 69 Menschenleben. (Manche Quellen legen diesen 14. Angriff auf den 24. April)
28. April: der spätere Landeshauptmann-Stellvertreter Karl Steinocher kehrt aus dem Krieg nach Salzburg zurück
Mai
in diesem Monat
... lebten in Salzburg zusätzlich zur Bevölkerung 66. 000 Flüchtlinge
1. Mai:
... die Stadt Salzburg erleidet den 15. und letzten Bombenangriff im Verlauf des Zweiten Weltkriegs, während dem die Menschen u.a. in den Imbergstollen flüchten - noch einmal torpetieren 27 Bomber die Stadt mit 319 Bomben, 20 Menschen sterben.
...die Münzsammlung des Salzburger Museums Carolino Augusteum wird in Kisten verpackt und in den Wolf-Dietrich-Stollen des Salzbergwerks Hallein verlagert.
3. Mai:
... die Salzburger Zeitung erscheint zum letzten Mal
... erste geheime Parteiengespräche: im Café Posthof in der Kaigasse in der Altstadt von Salzburg beraten sozialistische Vertrauensleute über erste mögliche Maßnahmen nach dem Ende der NS-Herrschaft; in der Villa des Primararztes Josef Wegleitner kommen die Christlich-Sozialen Adolf Schemel und Martin Huber sowie der Sozialist Anton Neumayr zu einem ersten Gespräch zusammen
4. Mai:
... Oberst Hans Lepperdinger bietet den anrückenden Amerikanern die kampflose Übergabe der Stadt Salzburg an − Einmarsch der 3. US-Infanteriedivision "Rock of the Marne" in Salzburg
... betritt Ernst Florian Winter, Schwiegersohn von Georg Ludwig von Trapp, als erster Amerikaner österreichischen Boden
... bezahlt einen Tag vor dem Einmarsch der amerikanischen Besatzungstruppen in Hof bei Salzburg einer von zwei beherzten Männer des Volkssturmes bei der Verhinderung von der SS beabsichtigte Sprengung des Nesselgrabenviadukts seinen Einsatz mit seinem Leben
5. Mai:
... wird Richard Hildmann von den US-amerikanischen Besatzern wieder als Bürgermeister der Stadt Salzburg eingesetzt
... macht sich der Schauspieler Theo Lingen um die Befreiung Strobls verdient
6. Mai:
... Adolf Schemel, christlich-soziales Mitglied der früheren Landesregierung, und Anton Neumayr, ehemaliger sozialdemokratischer Landtagsabgeordneter und Halleiner Bürgermeister, erklären gegenüber der Militärregierung ihre Bereitschaft zur Übernahme der Verwaltung des Landes
... wird die erste Proklamation des Military Government veröffentlicht
7. Mai:
... mit der Unterzeichnung der deutschen Kapitulation im Hauptquartier der Alliierten im Fort de la Pompelle, Frankreich, endet der Zweite Weltkrieg - auch für Salzburg
... wird die Ausgehzeit der Salzburger Bevölkerung von 7 bis 18 Uhr erweitert
... wird die Christlich-sozialen Volkspartei im Salzburger Landesgerichtsgebäude gegründet. Am Nachmittag wählt die erste Vertrauensmänner-Versammlung im Großen Saal des Mozarteums Adolf Schemel zum Obmann und Max Wimberger zum Parteisekretär.
9. Mai: setzt der Salzburger Bürgermeister Richard Hildmann den 1938 zwangspensionierten früheren Magistratsdirektor Heinrich Clessin wieder in sein Amt ein
10. Mai: wird das Gut Taxham in der Stadt Salzburg von freigelassenen Russen, Polen und Serben geplündert; auch andere landwirtschaftliche Betriebe klagen über Plünderungen, vor allem im Norden der Stadt und der Umgebung, durch frühere, jetzt schwer bewaffnete Insassen des Lagers Plain, die Polizei ist ohne eigene Bewaffnung machtlos;
11. Mai: Gründung der SPÖ Salzburg: bei der ersten Konferenz der sozialistischen Vertrauenspersonen im Chiemseehof mit fünfzig Anwesenden konstituiert sich eine provisorische Landesparteivertretung, zu dessen Vorsitzenden Franz Peyerl gewählt wird, zum Landesparteisekretär Franz Rauscher bestellt;
12. Mai:
... überträgt die US-Militärregierung die Zivilgewalt im gesamten Stadtgebiet von Salzburg an Bürgermeister Richard Hildmann, behält aber das volle Kontroll- und Weisungsrecht; am Abend verkünden Lautsprecher die Ausdehnung der Ausgeherlaubnis auf die Zeit von 6 bis 20 Uhr;
... konstituiert sich die SPÖ-Stadtorganisation Salzburg
14. Mai: der ehemalige Gauleiter Gustav Adolf Scheel stellt sich den Amerikanern
15. Mai:
... trotz Fleckfieber im Ausländerlager Plain infolge katastrophaler hygienischer Verhältnisse verbringen dort trotzdem – laut Polizeimeldungen – amerikanische Soldaten die Nacht mit weiblichen Lagerinsassen
... zur Organisation und Kontrolle der Informations- und Medienpolitik installiert die US-Besatzungsmacht den Information Services Branch (ISB)
17. Mai: das Ausgehverbot wird auf die Zeit von 21 bis 6 Uhr verkürzt
23. Mai:
... Adolf Schemel übernimmt als Landeshauptmann die Führung der Landesregierung, die von ÖVP, SPÖ und KPÖ gebildet wird
... die Rücktransporte von ehemaligen französischen Kriegsgefangenen und Zivilarbeitern beginnen
25. Mai: der Lokalbahnverkehr zwischen Salzburg und Lamprechtshausen wird wieder aufgenommen
30. Mai: erscheint die erste Ausgabe des „Österreichischen Kurier“; die Zeitung wird von der 12. Heeresgruppe der US-Truppen für die Bevölkerung von Salzburg, Oberösterreich und Tirol herausgegeben;
31. Mai: Konstituierung der ÖVP Salzburg, Landesparteiobmann wird Hermann Rainer, die Christlich-soziale Volkspartei wurde zuvor aufgelöst;
Juni
3. Juni: Testprogramm des Senders Rot-Weiß-Rot aus einer Dachkammer des Salzburger Landestheaters. Hans R.L. Cohrssen, Oberleutnant und Mitarbeiter der Psychological Warfare Branch in der US-Army ist der Organisator. Tonmeister ist der Funkamateur Gustav Böfer OE2GBM.
5. Juni: wird das Flüchtlingslager "Camp Hellbrunn" in Betrieb genommen
6. Juni:
... Radio Rot-Weiß-Rot beginnt mit der Ausstrahlung seines Programms
... nimmt die Kammer für Landwirtschaft und Ernährung ihre Tätigkeit auf
8. Juni: Wiederaufnahme der Müllabfuhr in der Stadt Salzburg
13. Juni: Fleckfieber im Flüchtlingslager in der Gewerbeschule Salzburg am Rudolfskai. Das Verlassen des Lagers wird vorübergehend verboten.
16. Juni:
... Konstituierung des SPÖ-Landesparteivorstandes Salzburg
... infolge Papiermangels können Inserate für die Salzburger Nachrichten nicht mehr angenommen werden
... auf den Linien der Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft verkehren wieder sämtliche Züge; die Rote Elektrische fährt vom Lokalbahnhof nach Hellbrunn und St. Leonhard bzw. nach Parsch
17. Juni: die Drahtseilbahn zur Festung Hohensalzburg und der Elektrische Aufzug auf den Mönchsberg sind wieder in Betrieb
19. Juni: stellt die US-Militärregierung die im Halleiner Salzbergwerk zu Kriegsende deponierten Kunstschätze, darunter Gemälde von Rembrandt, Rubens, Tizian, Velasquez und Bruegel, sicher; ebenfalls dort aufgefunden wird eine Radiummenge im Wert von 15 Millionen Dollar; im Oktober erhält das Wiener Radium-Institut das kriegsbedingt ausgelagerte Radium zurück
20. Juni: erklingt das Glockenspiel am Salzburger Residenzplatz mit seinen 37 Glocken wieder
22. Juni: tritt unter Vorsitz von Fürsterzbischof Andreas Rohracher das Dombau-Komitee zu seiner ersten Sitzung zusammen und berät Maßnahmen zum Wiederaufbau der bombenzerstörten Domkuppel
24. Juni:
... werden alle Hochbau- und Elektrotechnikschüler der Staatsgewerbeschule, die älter als 16 Jahre sind und im Großraum Salzburg wohnen, werden zum Wiederaufbau der bombenbeschädigten Schule verpflichtet
... verkehrt in der Stadt Salzburg auf der eingeschränkten Ringlinie MakartplatzLehenMaxglanSigmundsplatz und zurück der Obus wieder in Abständen von 12 Minuten, vorerst noch ohne die Schleife zum Hauptbahnhof, weil dort erst die Bombentrümmer beseitigt werden müssen
... werden nach langer Zeit in Salzburger Bäckerläden erstmals wieder Semmeln und Kipferln zu fünf Pfennig pro Stück verkauft
... werden die Salzburger Pfadfinder, die erste von der US-Militärregierung genehmigte Jugendorganisation, neu gegründet
29. Juni: wird der zivile Telefonverkehr auf örtlicher Basis innerhalb der amerikanischen Besatzungszone wieder zugelassen
Juli
2. Juli: kommt Generalleutnant Geoffrey Keyes nach Salzburg, um hier das Kommando über die amerikanische Besatzungszone zu übernehmen
3. Juli: 120 Tonnen Lebensmittel und Kleidungsstücke werden zur Verteilung in Salzburg als Spende des Internationalen Roten Kreuzes zur Verfügung gestellt.
4. Juli:
... wird als kommissarischer Landesfeuerwehr-Inspektor Oberst a. D. Oswald Prack von Landeshauptmann Adolf Schemel im Einvernehmen mit der Militärregierung eingesetzt un die städtische Feuerwehr Salzburg darf ihre Tätigkeit wieder aufnehmen
... wird auf der Bahnstrecke SalzburgLinz der regelmäßige Passagierverkehr wieder aufgenommen
6. Juli: ein ehemaliger Salzburger Staatsanwalt wird wegen falscher Fragebogen-Angaben über seine NS-Vergangenheit von einem US-Militärgericht zu 10 Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 20.000 Mark verurteilt
7. Juli: findet das erstes öffentliches Konzert für die Salzburger Bevölkerung seit Kriegsende im Großen Saal des Mozarteums statt; das Mozarteum Orchester unter der Leitung von Joseph Messner spielt Werke von Bizet, Bruch und Tschaikowski; im Landestheater und Marionettentheater finden weiterhin nur Aufführungen für US-Soldaten statt;
8. Juli: wird in Tirol mit der Verlegung der 42. US-Infanterie-Division (auch Rainbow Division genannt) nach Salzburg begonnen; die Regenbogen-Division unter ihrem Kommandanten Generalmajor Harry J. Collins soll hier die bisherigen Kampftruppen ablösen; das Land Salzburg gehört nun – nach der Einigung der vier Siegermächte in London – definitiv zur amerikanischen Besatzungszone;
9. Juli: über das Rote Kreuz kann einmalig eine Postkarte mit bis zu zehn Worten an Angehörige in Wien und Wiener Neustadt übersandt werden
10. Juli: strahlt der US-Soldatensender Blue Danube Network von einem LKW-Anhänger seine ersten Sendungen aus; später übersiedelt er in das Hotel Pitter und schließlich zum Schloss Kleßheim;
12. Juli: sämtliche Lehrpersonen aller öffentlichen Schulen werden außer Dienst gestellt. Lehrer ohne NS-Vergangenheit können auf Ansuchen wieder eingestellt werden. Zum neuen Stadtschulinspektor ist Anton Porenta bestellt worden.
13. Juli: General Mark W. Clark, wird zum amerikanischen Kommissar für Österreich ernannt
15. Juli:
... beginnen die Instandsetzungsarbeiten am Salzburger Dom, der durch Bombentreffer schwer beschädigt ist
... wird der Maler Rigobert Funke-Elbstadt Direktor des SMCA
19. Juli:
... öffnet in der Altstadt von Salzburg im Haus Alter Markt 11 ein öffentliches Dolmetscher- und Übersetzungsbüro, da alle Ansuchen an die Militärregierung in englischer Sprache abgefasst sein müssen
... ist der Kino-Betrieb für Zivilbevölkerung wieder zugelassen, aber es dürfen jedoch nur Filme gezeigt werden, die von der Filmabteilung des ISB (Information Services Branch) zensuriert worden sind und einen Filmzulassungsschein besitzen; im Festspielhaus findet erstmals nach dem Krieg eine öffentliche Kinovorführung für Zivilpersonen statt, zwei Tage später nimmt das Lifka Kino den Betrieb auf;
25. Juli: auf Kurzwelle beginnt die tägliche Sendereihe von 20 bis 20.30 Uhr „Musik aus Amerika“.
28. Juli: das erste Tennisturnier nach dem Krieg findet auf der Anlage im Volksgarten statt
August
1. August:
... ist das Lichtspielhaus Maxglan wieder für die Zivilbevölkerung geöffnet; als erstes wird der Charlie-Chaplin-Film „Goldrausch“ gezeigt
... gewinnt der 1. SSK 1919 das erste Freundschaftsspiel gegen SV Austria Salzburg, das Spiel ist das erste Fußballspiel auf Salzburger Boden nach Ende des Krieges
3. August: erlaubt die Militärregierung die Gründung von Gewerkschaften und Interessensvertretungen von Arbeitern und Angestellten
4. August:
... ist der Müllner Steg nach der provisorischen Instandsetzung wieder begehbar; er wurde beim Bombenangriff am 25. April schwer beschädigt
... konferieren Vertreter der amerikanischen Truppen in Europa über die Versorgungslage in der US-Zone in Österreich. Zur raschen Verbesserung sollen 36.000 Tonnen US-Weizen per Schiff nach Italien und von dort per Bahn nach Österreich geliefert werden.
7. August: wird anlässlich des Patroziniumsfestes des hl. Kajetan die im Jahr 1700 eingeweihte Kirche der Barmherzigen Brüder, die Kajetanerkirche, wieder eröffnet
9. August: Heinz Kraupner (SPÖ) wird von der Militärregierung als Vizebürgermeister der Landeshauptstadt eingesetzt
10. August:
... ist das Salzburger Marionettentheater wieder für Zivilpersonen zugänglich; die Vorstellungen in englischer Sprache für US-Soldaten finden weiterhin dreimal wöchentlich statt
... kehrt der ehemalige Salzburger Landeshauptmannes Franz Rehrl aus Berlin zurück, wo er von den Nazis interniert gewesen ist
11. August:
.... die Wiedergründung der Salzburger Arbeiterkammer findet im Rahmen einer Feier im Großen Saal des Mozarteums statt. Kommissarischer Leiter ist Hans Webersdorfer
... die Ausgangssperre gilt nur mehr von 22.30 (statt 21.30 Uhr) bis 5 Uhr
... Reisen ohne Passierschein wird in der US-Besatzungszone in Salzburg und Oberösterreich erlaubt, das Mitführen einer Identitätskarte ist jedoch Pflicht.
... in der Altstadt und in einigen Straßen des rechtsseitigen Stadtteils funktioniert die öffentliche Beleuchtung wieder
12. August: feierliche Eröffnung der ersten Salzburger Festspiele nach dem Zweiten Weltkrieg
13. August: öffnen die Schubert-Lichtspiele Gnigl in Gnigl als drittes Salzburger Kino und bringen den US-Film „Sieben junge Herzen“
15. August: findet im Festspielhaus für den ehemaligen Salzburger Landeshauptmann Franz Rehrl ein feierlicher Empfang statt
16. August: Trinkwasser wieder verwendbar, Abkochen ist nicht mehr notwendig.
17. August:
... erklingt das erste Symphoniekonzert der neuen Salzburger Festspiele im Mozarteum
... läuten nach der Kapitulation Japans nach dem Abwurf der zweiten Atombombe heute und an den beiden folgenden Tagen um 12 Uhr mittags eine Viertelstunde lang sämtliche Kirchenglocken der Stadt Salzburg
20. August:
... dürfen Österreicher ab heute innerhalb der amerikanischen, britischen und französischen Besatzungszone frei reisen
... gibt der Oberkommandierende der amerikanischen Streitkräfte in Österreich, General Mark W. Clark, in Salzburg einen Empfang, bei dem erstmals hohe Vertreter aller vier Besatzungsmächte in Österreich zu einem gesellschaftlichen Ereignis zusammenkommen
22. August: auf Befehl der Militärregierung müssen sich ab sofort Ärzte, Zahnärzte, gelernte Pflegerinnen und Tierärzte registrieren lassen und Fragebogen ausfüllen. Ohne Genehmigung der Militärregierung dürfen diese Berufe nicht ausgeübt werden.
27. August: wird der Treibstoffverkauf an Zivilpersonen offiziell erlaubt. Benzin ab 78 Oktan kostet 46 Groschen (3 Cent) pro Liter, schlechtere Qualität zwischen 40 und 44 Groschen (um 3 Cent). Diesel wird um 30 Groschen (2 Cent) pro Liter verkauft. Was waren das noch für Preise!
29. August: Wiedereröffnung der Polizeiwachstube im Rathaus
30. August: fordert die Landesregierung auf Anordnung der Militärregierung alle Eltern von Schülern (auch ehemaligen) auf, sämtliche während der Zeit von 1920 bis 1945 an Volks- und Hauptschulen, mittleren und höheren Lehranstalten sowie Fachschulen verwendeten Lehrbücher, Lesetexte und Atlanten bis 10. September abzuliefern
31. August:
... eine Zuzugssperre für das gesamte Stadtgebiet tritt in Kraft
... in den Salzburger Nachrichten beginnt ein Kurs „Englisch für jedermann“ in zwanzig Lektionen mit je zehn Redewendungen.
September
1. September:
... gehen die ersten Nachkriegs-Salzburger Festspiele zu Ende
... wird der Postverkehr in den westlichen Besatzungszonen wieder aufgenommen.
2. September:
... in der Stadt Salzburg: Die Filmsektion des ISB veranstaltet im Lifka Kino erstmalig einen Nonstop-Wochenschau-Vormittag. Später wird dann das Nonstop-Kino am Ferdinand-Hanusch-Platz dazu eröffnet.
... findet am Sportplatz im Salzburger Volksgarten das erste Nachkriegs-Fußball-Länderspiel, Salzburg gegen Oberösterreich, statt.
... endet mit der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde durch Japan auf dem US-Schlachtschiff Missouri offiziell der Zweite Weltkrieg
3. September: rund 8000 von den Amerikanern verhaftete Oberösterreicher kommen ins Lager Glasenbach bei Salzburg
5. September: erste amerikanisch-salzburgische Hochzeit im Schloss Mirabell: der Chef der ISB-Nachrichtenabteilung, Henry Fischbach, heiratet die Mitarbeiterin der Salzburger Nachrichten, Stefanie Brück;
6. September: die Radio-Sendergruppe Rot-Weiß-Rot erhält zu ihren bisherigen Sendestationen in Salzburg und Linz nun auch im amerikanischen Sektor in Wien eine weitere Station. Das Salzburger Studio ist vor kurzem vom Salzburger Landestheater ins Franziskanerkloster übersiedelt.
10. September:
...254 politische Häftlinge aus dem Gefangenenhaus werden vom CIC in das Lager Glasenbach an der Alpenstraße verlegt. Im Lager Glasenbach waren bisher nur ehemalige Wehrmachtsangehörige untergebracht, die auf ihre Entlassungspapiere warten mussten.
... im Landestheater beginnen US-Soldaten mit der Veranstaltungsreihe „Concert in Swing“. Durch die Suchmeldungen im Sender Rot-Weiß-Rot haben sich bisher 1000 Menschen wiedergefunden.
... der Sender Rot-Weiß-Rot beginnt mit einem Sprachkurs, der dreimal wöchentlich gesendet wird
11. September: beschließt der Alliierte Rat in Wien die offizielle Zulassung der Parteien ÖVP, SPÖ und KPÖ
13. September: durch die Suchmeldungen im Sender Rot-Weiß-Rot haben sich bisher 1000 Menschen wieder gefunden
15. September:
... in Mittersill wird der Komponist Anton von Webern von einem amerikanischen Soldaten unter ungeklärten Umständen erschossen. Webern war von 1922 bis 1934 Leiter der Wiener Arbeiter-Symphoniekonzerte und des Arbeiter-Singvereins, in der NS-Zeit waren seine Werke verboten.
... der Dogmatiker Ferdinand Holböck wird zum Religionslehrer an der Bundeslehrerinnen-Bildungsanstalt in Salzburg ernannt
17. September:
... in zehn Volks- und Hauptschulen wird nach langer Unterbrechung der Unterricht wieder aufgenommen.
18. September:
... in Salzburg tagen die Vertreter der westlichen und südlichen Bundesländer. Sie formulieren, unter welchen Bedingungen sie die Regierung Renner anerkennen können. Sie schlagen vor, dass Salzburg die Hauptstadt von Österreich wird.
20. September: Bürgermeister Richard Hildmann (ÖVP) löst den seit 1922 bestehenden Betriebsführungsvertrag des Ersten Salzburger Elektricitätswerks mit der WEAG einseitig auf.
22. September: in Salzburg findet ein zweitägiges Treffen der Vertretungen der Widerstandsbewegung aus allen Bundesländern statt.
23. September: die wegen Bombengefahr in die Dekanatskirche St. Georgen bei Oberndorf ausgelagerte Pacher-Madonna wird in die Franziskanerkirche zurückgebracht.
24. September:
... die Militärregierung genehmigt die Wiedereinführung des Rupertitages als Landesfeiertages
... Erzabt Jakob Reimer kehrt nach St. Peter zurück
27. September: der von den US-Militärbehörden als Chefredakteur der Salzburger Nachrichten eingesetzte Staff Sergeant Ernest W. Ehrman kehrt in die USA zurück
30. September: Leopold III. von Belgien verlässt nach seiner Befreiung den Auhof in St. Wolfgang und geht in die Schweiz ins Exil
Oktober
in diesem Monat
... erhält Otto Müller die Erlaubnis der amerikanischen Militärregierung den Otto Müller Verlag wieder zu eröffnen
1. Oktober:
... wird das Haus der Natur unter Leitung von Maximilian Piperek wieder eröffnet
... beginnt der Unterricht in den Mittelschulen wieder
... der normale Postverkehr wird in ganz Österreich wieder aufgenommen
2. Oktober:
... Gründung des Österreichischen Wirtschaftsbundes (ÖWB), Landesgruppe Salzburg
... alle Ausgangsbeschränkungen werden aufgehoben
4. Oktober: die Landesleitung des Österreichischen Arbeiter- und Angestelltenbundes (ÖAAB) tritt zur ihrer konstituierenden Sitzung zusammen.
5. Oktober: der Landesverband des sozialistisch orientierten Freien Wirtschaftsverbandes wird gegründet.
6. Oktober: im Landtagssitzungssaal beginnt der zweitägige erste Parteitag der Salzburger Kommunisten
8. Oktober:
... Unterrichtsbeginn im Mozarteum
... die Handelsakademie Salzburg wird mit einem Festakt eröffnet
9. Oktober: der Arbeiter-Turn- und Sportverein Salzburg-Stadt (ATSV) nimmt den Sportbetrieb wieder auf.
10. Oktober: Wiedereröffnung der Theologischen Fakultät nach siebenjährigem Verbot
11. Oktober: nur wenige Monate nach Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es wieder Fensterglas, das nach festgelegten Dringlichkeitsstufen zuerst an Spitäler, Schulen, Ämter usw. vergeben wird
12. Oktober: die Autobuslinie C in Salzburg von Itzling zum Realschulplatz wird eröffnet
13. Oktober: die Sozialistischen Partei (SPÖ) hält ihre erste Landeskonferenz ab. Franz Peyerl wird als Landesparteivorsitzender bestätigt.
20. Oktober: Presse-Genehmigungen erteilen die US-Behörden in Salzburg für: Salzburger Nachrichten (Gustav Canaval und Max Dasch); Salzburger Tagblatt (KPÖ, Herausgeber Josef Schneider); Demokratisches Volksblatt (SPÖ, Herausgeber Robert Müllner); Salzburger Volkszeitung (ÖVP, Herausgeber Josef Rehrl).
21. Oktober:
... die erste Salzburger Hochschulwoche nach dem Krieg beginnt in der Aula des Studiengebäudes. Thema der Veranstaltung: „Das christliche Abendland, seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“.
... der SAK 1914 gewinnt das Fußball-Landesmeisterschaftsspiel gegen SV Austria mit 4 : 2
22. Oktober:
... kann die durch Bomben beschädigte Andrä-Schule in Salzburg wieder ihren Schulbetrieb aufnehmen
... mit polizeilicher Genehmigung dürfen Österreicher nun in alle Besatzungszonen reisen
23. Oktober:
... Gründung des Salzburger Bauernbundes im Gasthof „Mödlhammer“
... übernehmen Dr. Gustav Canaval und Max Dasch die Salzburger Nachrichten als Tageszeitung
... erstmals erscheinen das ÖVP-Organ Salzburger Volkszeitung, die SPÖ-Tageszeitung Demokratisches Volksblatt, das kommunistische Salzburger Tagblatt und das Landesgesetzblatt
25. Oktober: ein US-Jagdflugzeug stürzt in Leopoldskron, nahe des Sendlweges, ab; der Pilot kommt dabei ums Leben
26. Oktober: die Stadtgemeinde Salzburg gibt die seit Ende der NS-Zeit erfolgten Straßenumbenennungen bekannt: Straße der SA in Auerspergstraße, Langemark-Ufer in Giselakai, Hubert-Klausner-Straße in Kirchengasse, Großadmiral-Tirpitz-Straße in Radetzkystraße, General-Kraus-Straße in Danklstraße, General-Litzmann-Straße in Auffenbergstraße, Rupert-Hauser-Straße in Firmianstraße, Bismarckstraße in Schwarzstraße, Georg-von-Schönerer-Platz in Rudolfsplatz und Hanns-Schemm-Platz in Realschulplatz (später Ferdinand-Hanusch-Platz)
27. Oktober: Die Österreichische Volkspartei hält ihren ersten Landesparteitag ab. Zum ÖVP-Landesparteiobmann wird Bartholomäus Hasenauer gewählt.
28. Oktober: der erste „Rupertibote“, die Zeitung der Erzdiözese Salzburg, erscheint
29. Oktober: 500 unterernährte und bedürftige Salzburger Kinder werden mit einem Sonderzug in die Schweiz zu Familien gebracht, wo sie einen dreimonatigen Erholungsaufenthalt verbringen.
November
3. November:
... beginnt das Salzburger Volkstheater unter Leitung von Max Werner mit seinen Vorstellungen in Salzburg in der Turnhalle am Sportplatz Nonntal. Die Salzburger Volksbühne spielt unter Leitung von Anton Ott in Salzburg im Saal des Gasthauses „Dietmann“ an der Ignaz-Harrer-Straße
... ein Transport des Roten Kreuzes mit 100 Tonnen Lebensmitteln und 500 Kisten Vitamin D sowie 100 Säcken mit Post von österreichischen Kriegsgefangenen trifft am Hauptbahnhof ein
8. November: Johannes van Hamme wird als Nachfolger Egon Hilberts als Intendant des Landestheaters bekannt gegeben.
11. November:
... Staatskanzler Karl Renner (SPÖ) stattet Salzburg seinen ersten Besuch ab
... bei der Sendergruppe Rot-Weiß-Rot findet die erste öffentliche Brauchtumsveranstaltung statt
12. November: in der Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen beginnt der Unterricht
18. November: bei einer Wahlversammlung fordert Josef Rehrl (ÖVP) den Anschluss des Berchtesgadener Landes an Salzburg
24. November: wird die Stieglbrauerei mit der Herstellung des Bieres für die US-Truppen in ganz Österreich beauftragt
25. November: erste Wahlen nach dem Krieg: Nationalratswahl und Landtagswahl in Salzburg; sie bringt eine Mehrheit für die ÖVP (10 Mandate), die SPÖ kommt auf 10, die KPÖ auf 1 Mandat. Landeshauptmann wird Albert Hochleitner (ÖVP).
Dezember
1. Dezember: die 42. Infanterie-Division ("Rainbow Division") veranstaltet im Landestheater eine große Revue „Glory Road“ für die Zivilbevölkerung. Darin wird der Weg der Regenbogen-Division nachgezeichnet: U. a. singen Carlo Zattoni, Marika Rökk und Giuseppe Taddei.
2. Dezember: der Salzburger Skiklub hat eine Baracke der Deutschen Luftwaffe auf der Gaisbergspitze zu einer Skihütte umgebaut, die heute eröffnet wird
5. Dezember: Herbert von Karajan erhält durch die US-Militärverwaltung seine erste Auftrittserlaubnis als Dirigent nach dem Zweiten Weltkrieg
12. Dezember: der am 25. November neu gewählte Salzburger Landtag tritt zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen, Albert Hochleitner wird neuer Landeshauptmann
13. Dezember: die Reichsmark-Banknoten und die Alliierten-Schilling-Banknoten können bis 20. Dezember in die neue österreichische Schilling-Währung im Verhältnis 1:1 umgetauscht werden, jedoch nur bis zu einem Betrag von 150 Schilling. Höhere Beträge können nur auf ein Konto gebucht werden, über das keine unbeschränkte Verfügung gegeben ist.
15. Dezember:
... das Café Mozart in der Altstadt von Salzburg, das bisher als Offiziersklub der Regenbogen-Division gedient hat, ist wieder für alle geöffnet
... der Christbaummarkt im Zwergelgarten beginnt
... Salzburger Künstler veranstalten im Künstlerhaus bis 20. Dezember einen Weihnachtsmarkt, dessen Ertrag armen Kindern zugute kommt
... die aus 16 kriegsinvaliden Musikern aus Wien und Salzburg bestehende „Pinguin-Band“, die seit drei Monaten täglich im Stieglkeller für die US-Truppen spielt, bringt erstmals für das Zivilpublikum „120 Minuten Melodie und Rhythmus“.
17. Dezember: Unterrichtsbeginn in der Hilfsschule im Andräschulgebäude. Damit haben nun alle Pflichtschulen in der Stadt ihren Schulbetrieb wieder aufgenommen. Die Gesamtzahl der Schüler an den Volks- und Hauptschulen, einschließlich der Hilfsschule, beträgt 6630
19. Dezember: Isidor Grießner und Martin Gassner werden für die ÖVP in den Nationalrat gewählt
21. Dezember: die bisher gültigen Reichsmark-Banknoten gelten ab sofort als ausländische Währung und unterliegen den Devisenbeschränkungen
23. Dezember: erste Weihnachtsfeier für Kinder im Frieden: Soldaten der 42. Infanterie-(Rainbow-)Division und anderer USFA-Einheiten veranstalten Weihnachtsfeiern im weihnachtlich geschmückten Festspielhaus für 10.000 Kinder aus Salzburg und den DP-Lagern; die amerikanischen Soldaten singen Weihnachtslieder, die Kapelle der Rainbow-Division konzertiert, der Zeichentrickfilm „Der verliebte Kater“ wird gezeigt, und die Kinder erhalten Schokolade, Kakao, Kuchen und Weihnachtskrapfen;
31. Dezember:
... übergibt das Rote Kreuz Irlands der Landesregierung eine Spende von mehr als 10.000 Kilogramm Butter zur Verteilung an Kinder-, Schüler- und Altersheime sowie Spitäler
... Salzburg feiert den Jahreswechsel, alle Gaststätten haben Hochbetrieb und sind überfüllt. In den Kirchen werden Dankgottesdienste gefeiert.

Geboren

in diesem Jahr
... Geneviève Geffray,Leiterin der Bibliotheca Mozartiana der Stiftung Mozarteum
Jänner
1. Jänner: Werner Mück, Journalist und Leiter des Spartensenders TW1
28. Jänner: Gerhard Lindinger in Hallein, Journalist
Februar
16. Februar: August Starek, Trainer von SV Austria Salzburg
27. Februar: Wilson Lee Harper, Jazzmusiker
März
28. März: Franz Paul Enzinger, österreichischer Lehrerbildner und Buchautor
30. März: Othmar Raus, Landesrat von 1984 bis 2007
April
2. April: Anton Zaunreither in Piesendorf, ehemaliger Fußballspieler bei SV Austria Salzburg
21. April: Harald Lettner, Bürgermeister der Stadt Salzburg
Juni
12. Juni: Bruno Becker, Erzabt des Stiftes St. Peter
Juli
23. Juli: Roland Ertl, ehemaliger Militärkommandant von Salzburg
25. Juli: Kurt Zeller in Hallein, Direktor des Halleiner Keltenmuseums und Leiter des Forschungszentrums Dürrnberg
30. Juli: Josef Alois Standl, Prof. Mag., Journalist und Buchautor
September
13. September: Karl Reyer, Unternehmen in Hallein
Dezember
3. Dezember: Peter Angermayr, Direkter in Ruhe des Salzburger ARBÖ
25. Dezember: Josef Saller in Bischofshofen, Politiker und ÖVP-Seniorenbund-Obmann

Gestorben

Februar
7. Februar: Valentin Aglassinger im Konzentrationslager Dachau, Eisenbahner und sozialdemokratischer Gemeinderat in Gnigl
März
9. März: Richard Schlegel am Krippenstein (bei Obertraun), , Bauingenieur, Bauhistoriker und Salzburger Landesplaner
April
25. April: Otto Strohmayer in Hallein-Kaltenhausen, Architekt
27. April: Hans Gassner in Salzburg, Architekt
Mai
5. Mai: Anton Giger in Salzburg; war zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister der Stadt Salzburg
24. Mai: Generalfeldmarschall Robert Ritter von Greim, letzter Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, begraben am Salzburger Kommunalfriedhof
August
29. August: Fritz Pfleumer in Radebeul bei Dresden, Deutschland, Dr. Techniker und Erfinder der Magnetbandaufzeichnung
September
15. September: Anton von Webern in Mittersill, Pinzgau, Komponist
Dezember
25. Dezember: Constantin Schneider in Mödling (), Offizier, Bibliothekar und (vor allem) Musikwissenschafter
28. Dezember: Walter Freiherr von Czoernig-Czernhausen in Großgmain, Höhlenforscher und Oberbaurat bei den Österreichischen Bundesbahnen

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Quelle