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Mein Apfelbäumchen
20. August 2005


Die Früchte des Apfelbaums kann man auf vielerlei Art genießen

D örren klingt altmodisch und ist es auch. Denn die Methode des Trocknens ist eine der ältesten Konservierungsarten der Menschheit. Trotzdem erlebt das Dörren von Obst (und auch Kräutern) derzeit eine kleine Renaissance.

Was in Reformhäusern um teures Geld angeboten wird, kann man auch kostengünstig selbst herstellen. Dazu braucht man nicht einmal einen eigenen Dörrofen, auch wenn das natürlich einfacher und praktischer ist.

Das Dörren von Apfelscheiben kann genau so gut im Backrohr erfolgen oder (einen trockenen Sommer vorausgesetzt) an der Sonne oder auch auf einem heißen Dachboden. Letzteres ist vor allem bei Kräutern praktisch.

Sommerzeit ist Apfelzeit und gerade jetzt stehen Apfelbaumbesitzer vor dem Problem, die wertvollen Früchte irgendwie verarbeiten zu müssen.

Sofort essen ist natürlich die beste Form, doch hier sind die persönlichen Kapazitäten beschränkt. Ein neues Büchlein (siehe Kasten) klärt jetzt nicht nur über Pflanzung und Pflege von Apfelbäumen auf, sondern beschreibt auch Verarbeitungsmethoden, macht Rezeptvorschläge und behandelt Märchen und Brauchtum rund um den Apfel.

Gerade der Verarbeitung der Früchte wird besonderes Augenmerk geschenkt. Das betrifft nicht nur die schon erwähnte Methode des Dörrens und Trocknens.

Besonders in der warmen Jahreszeit erfreut sich der Apfelsaft großer Beliebtheit. Warum also nicht einmal selbst einen Apfelsaft herstellen, als einfach nur Getränkepackungen aufzureißen? Ähnliches gilt für den Apfelwein aus veredelten Sorten. Er ist hier zu Lande nicht sehr verbreitet, ist trotzdem schmackhaft und ebenfalls selbst herstellbar.

"Profis" können es sogar bis zur Apfelschnapsherstellung bringen. Und wenn nicht alles so gut gelingt wie gehofft, bleibt ja immer noch die Nutzung als Apfelessig für den Salat.

© SN.

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