| Die San Antonio Spurs sind im NBA-Conference-Finale gegen Utah Jazz weiterhin nicht zu stoppen. Die Texaner gewannen am Dienstag auch das zweite Heimspiel gegen das Team aus Salt Lake City 105:96 und liegen in der "best-of-seven"-Serie damit 2:0 voran.
Überragender Akteur war mit Carlos Boozer, der 33 Punkte erzielte und 15 Rebounds holte, jedoch ein Utah-Spieler. Bei San Antonio zeigte sich wieder einmal Tim Duncan (26 Zähler, 14 Rebounds, 5 Blocks) in Bestform.
Die Grundlage zum Erfolg legte San Antonio im zweiten Viertel, das 32:17 an die Hausherren ging. Die Spurs verschafften sich vor allem bei den Rebounds Vorteile und waren mit 50 Prozent der Drei-Punkte-Würfe erfolgreich. Im dritten Spiel der Serie treffen die Teams in der Nacht auf Sonntag erstmals in Salt Lake City aufeinander.
In der Olympia-Stadt von 2002 gingen die Jazz in allen sechs Playoff-Spielen als Sieger vom Parkett und fixierten auch gegen Houston die entscheidenden Erfolge. "Die Chance lebt. Aber es ist weitaus schlimmer gegen die Spurs 0:2 hinten zu sein, als gegen die Rockets", war Guard Deron Williams trotzdem pessimistisch.
Abseits der Playoff-Entscheidungen stellten am Dienstag weitere Teams die Weichen für die kommende Saisonen. Die Toronto Raptors schlossen mit dem zum "Coach des Jahres" ausgezeichneten Sam Mitchell (43) einen neuen Vier-Jahres-Vertrag ab, die Portland Trail Blazers sicherten sich in der "Draft Lottery" den Nummer-eins-"Pick" vor Seattle und Atlanta. Mit Greg Oden und Kevin Durant stehen am 28. Juni im Madison Square Garden zwei potenzielle Superstars zur Auswahl.
© SN/APA.
|