| Die Anaheim Ducks stehen zum zweiten Mal nach 2003 im NHL-Finale um den Stanley Cup. Das Team aus Kalifornien feierte am Dienstag im Finale der Western Conference gegen die Detroit Red Wings einen 4:3-Sieg und entschied damit die "best of seven"-Serie mit 4:2 für sich.
Damit geht es im Finale ab 28. Mai zwischen Anaheim und den Ottawa Senators, die sich im Osten gegen die Buffalo Sabres mit dem Österreicher Thomas Vanek durchgesetzt haben, um die begehrteste Trophäe im Eishockey. Das "best of seven"-Finale ist frühestens am 4. Juni und spätestens am 11. Juni entschieden.
Rob Niedermayer, Perry und Getzlaf hatten Anaheim mit 3:0 in Führung gebracht. Nach weiteren Treffern von Zetterberg (Detroit) und Pahlsson (Anaheim) kämpften die Red Wings in der Schlussphase um ihre letzte Chance und kamen durch zwei Powerplay-Tore des Russen Pawel Datsjuk auf 3:4 heran, konnten den starken Anaheim-Torhüter Jean-Sebastien Giguere aber kein viertes Mal bezwingen.
Für den bereits 42-jährigen Dominik Hasek, sechsmal Gewinner der Vezina-Trophy für den besten Torhüter der Liga, könnte es sein letzte NHL-Spiel gewesen sein. Der Schlussmann der Red Wings will in ein paar Wochen entscheiden, ob er seine Karriere in der NHL fortsetzt.
Ottawa hat zum ersten Mal in der Neuzeit das NHL-Finale erreicht, Anaheim kämpft zum zweiten Mal um den Stanley Cup. 2003 unterlag Anaheim den New Jersey Devils mit 3:4. Damals noch unter dem Namen Mighty Ducks. Seitdem Henry und Susan Samueli das Team vom Walt Disney-Konzern im Juni 2005 gekauft haben, ist das "Mighty" aus dem Namen allerdings verschwunden. Vom damaligen Team sind mit Giguere, Niedermayer, McDonald und Pahlsson auch nur noch vier Spieler im aktuellen Kader dabei.
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