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Die schwersten Anschläge
auf US-Einrichtungen seit 1975
World Trade Center schon einmal Ziel
von Terroristen
WASHINGTON (APA, AFP). Nach den schwersten Terror-Anschlägen
in der Geschichte der USA auf das World Trade Center
in New York und das US-Verteidigungsministerium bei
Washington im folgenden ein Überblick über
die schwersten Anschläge gegen US-Einrichtungen
der vergangenen Jahrzehnten.
24. Jänner 1975: Explosion in einer New Yorker
Bar, vier Menschen werden
getötet. Zu dem Anschlag bekennen sich die Streitkräfte
zur Befreiung Puerto
Ricos (FALN), denen zwischen 1974 und 1977 49 Anschläge
in New York
zugeschrieben werden.
29. Dezember 1975: Bombenanschlag auf den New Yorker
Flughafen La Guardia.
Elf Tote und 75 Verletzte. Niemand wird festgenommen.
26. Februar 1993: Attentat gegen das World Trade Center
in New York. Die
Sprengladung war in einem Transporter in der Tiefgarage
eines der beiden
Wolkenkratzer des World Trade Centers verstaut. Sechs
Menschen wurden getötet
und 1000 weitere verletzt. Vier moslemische Fundamentalisten
wurden für
schuldig befunden und zu mehrfach lebenslänglicher
Haft verurteilt.
April 1995: Bei dem Anschlag auf ein Behördengebäude
in Oklahoma City
werden insgesamt 168 Menschen getötet, unter ihnen
19 Kinder. Der Täter
Timothy McVeigh begründete den Anschlag mit der
Polizeiaktion von Waco im Jahr
1993. Bei dem Sturm der US-Bundespolizei auf das Anwesen
des Sektenführers
David Koresh in Texas waren damals rund 80 Menschen
getötet worden, unter
ihnen 22 Kinder. McVeigh wurde im Juni 2001 hingerichtet.
7. August 1998: Bei Attentaten auf die US-Botschaften
in Nairobi und
Daressalam werden 224 Menschen getötet, unter ihnen
auch zwölf US-Bürger. Als
Drahtzieher beschuldigen die USA den Fundamentalistenführer
Osama bin Laden.
Anfang 2001 wurden in New York vier mutmaßliche
Gefolgsleute bin Ladens für
schuldig gesprochen, mit den Attentaten ein Komplott
zur Ermordung von
US-Bürgern ausgeführt zu haben.
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