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Zahl der Toten im World
Trade Center jetzt unter 3000
Ursprünglich hatte die Stadtverwewaltung von
New York mit 6700 Toten gerechnet.
NEW YORK (SN, dpa). Die offizielle Zahl der Todesopfer
des Terroranschlags auf das World Trade Center wird
jetzt erstmals mit weniger als 3000 angegeben. Die New
Yorker Stadtverwaltung nannte am Donnerstag 2992 Tote.
Sie hatte die Opferzahl anfangs mit etwa 6700 beziffert,
sie jedoch immer weiter reduziert.
Es gebe eine Reihe von Gründen dafür, hieß
es in der Stadtverwaltung. Viele
Namen von Vermissten seien mehrfach gemeldet, aber nicht
immer mit derselben
Schreibweise erfasst worden. Dass es sich oft um ein
und dieselbe Person
gehandelt habe, sei erst allmählich durch Vergleiche
weiterer Angaben offenbar
geworden. Hinzu komme, dass eine Reihe ausländischer
Konsulate in New York
übertriebene Vermisstenangaben gemacht hätten.
Außerdem hätten viele Familien
Vermisstenmeldungen auch dann nicht zurückgezogen,
wenn die Gesuchten wieder
aufgetaucht waren.
In US-Presseberichten war angedeutet worden, dass die
Stadt New York kein
Interesse hatte, schon früher von erheblich geringeren
Opferzahlen auszugehen.
Die weit höheren Angaben waren Grundlage der Beantragung
von Hilfsgeldern aus
Washington. Die "New York Times" und andere
US-Medien hatten schon vor Wochen
berichtet, dass die Zahl der Toten weit unter den damaligen
behördlichen
Angaben und wahrscheinlich bei etwa 2900 liege.
Nach dem Stand vom Donnerstag wurden bisher 550 Totenscheine
auf der
Grundlage von Leichenfunden und eindeutigen Identifizierungen
ausgestellt.
Weitere 1958 Totenscheine wurde auf Antrag von Angehörigen
erteilt, ohne dass
bisher eine Leiche gefunden wurde. 484 Personen gelten
offiziell als "vermisst
und wahrscheinlich tot".
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