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Ostallianz: Letzte El
Kaida-Stellungen um Tora Bora erobert
Die mit den USA verbündete Ostallianz hat am Sonntag
die letzten El-Kaida-Stellungen um Tora Bora erobert.
Der Terroristenführer Osama bin Laden dürfte
sich allerdings nicht mehr in einer der Höhlen
befinden. Das sagte zumindest der Kommandant der Ostallianz,
Mohammed Zaman.
Zaman erklärte: "Dies ist der letzte Tag
der El Kaida in Afghanistan." Die Stammeskämpfer
nahmen 25 El-Kaida-Mitglieder fest. Mehr als 200 weitere
seien getötet worden. Es gebe möglicher Weise
mehrere Hundert El Kaida-Gefolgsleute, die sich auf
der Flucht in Richtung der pakistanischen Grenze befänden.
Zuvor waren die US-Bombenangriffe auf Tora Bora weitergegangen.
Auf dem Flughafen von Kandahar ereignete sich indes
eine Explosion, wobei ein US-Soldat schwer verletzt
wurde, ein weiterer erlitt leichte Verletzungen. Nach
Angaben eines US-Militärsprechers kam es zu dieser
Explosion während einer Sprengstoffräumung.
Es sei ein Unfall gewesen.
Am Sonntag ist auch US-Verteidigungsminister Rumsfeld
in Afghanistan eingetroffen. Der Pentagon-Chef besucht
den ehemaligen sowjetischen Luftwaffenstützpunkt
Bagram nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul und soll
dort unter anderem zu den Truppen sprechen. Auf dem
Programm steht auch ein Treffen mit dem designierten
Chef der afghanischen Interimsregierung, Hamid Karsai.
Anschließend reist Rumsfeld nach Pakistan weiter.
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