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kampf gegen den terror

CIA veranlasste weltweit 360 Festnahmen

"Washington Post": In den USA werden 1100 Personen festgehalten.

WASHINGTON (dpa). Bei der weltweiten Fahndung nach Terroristen sind auf Betreiben des US-Geheimdienstes CIA in mehr als 50 Ländern rund 360 Menschen festgenommen worden. Das berichtete die "Washington Post" am Donnerstag. In den USA werden rund 1100 Menschen festgehalten, die im Zusammenhang mit Terroranschlägen verhört werden. Keiner der 1100 wurde bislang wegen Terroristenkontakten oder Anschlägen angeklagt.

Die CIA habe ihre Zusammenarbeit mit Geheimdiensten in aller Welt seit den Terroranschlägen vom 11. September massiv ausgebaut, berichtet die Zeitung. Ein nicht genanntes Land habe der CIA verlangte Informationen allerdings verweigert. Der US-Geheimdienst sei daraufhin in einer verdeckten Aktion in die Einrichtung eingebrochen und habe die gesuchten Unterlagen über einen bestimmten Verdächtigten entwendet. Der Mann sei daraufhin in einem anderen Land festgenommen worden, schrieb die Zeitung. Mehrere Länder, die in ihrem Land keine Zellen des Terrornetzwerks El Kaida vermuteten, seien von der CIA eines Besseren belehrt worden.

In Saudi-Arabien sei auf CIA-Hinweise hin ein ranghohes Mitglied von El Kaida festgenommen worden. Der Mann, der den Namen Abu Ahmed benutze, habe bei Verhören, an denen die CIA teilweise teilgenommen hat, wichtige Informationen preisgegeben. Er soll unter anderem im Voraus über geplante Terroranschläge informiert gewesen sein, schrieb die "Washington Post".

Die Gesamtzahl der bei der internationalen Anti-Terror-Fahndung Festgenommenen ist nach Angaben des Blattes unbekannt. Viele Länder hätten unabhängig von den CIA-Hinweisen auf Grund eigener Ermittlungen Verdächtige festgenommen, darunter etwa 100 in Europa, 100 im Nahen Osten, 30 in Mittel- und Südamerika und 20 in Afrika.

 
 

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