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Schüler analysieren Saatgut: Die HBLA-Ursprung bei Elixhausen untersucht in einem ungewöhnlichen Schulprojekt die Reinheit von Saatgut und Futtermitteln und greift damit ein hei-ßes und vieldiskutiertes Thema auf: die Gentechnik-Grenzwerte in der Landwirtschaft. Nachdem letzten Sommer auf Österreichs Feldern gentechnisch veränderter Mais nachgewiesen wurde, soll vor Beginn der heurigen Aussaat die Qualität des verwendeten Saatgutes geprüft werden. Für das Projekt "Gentechnik, Landwirtschaft, Grenzwerte" wurde Anfang März an der Schule ein GVO-Labor aufgebaut. Die dafür nötigen Hightech-Geräte wurden von einer deutschen Firmen leihweise zur Verfü-gung gestellt. Die Schüler nahmen anonymisierte Stichproben von Saatgut und Futtermitteln und untersuchten sie. Durch den gesetzlich vorgegebenen Grenzwert von 0,1 Prozent muss auch die Menge der Verunreinigung bestimmt werden. Eine aufsehenerregende Schul-Leistung, da zum Beispiel in Salzburg kein Labor derartige Untersuchungen durchführt. Erforscht wurde auch, was bei Herstellung, Transport und Einsatz des Saatgutes beachtet werden muss, um die von der Politik propagierte gentechnikfreie Zone zu gewährleisten. Sind diese Grenzwerte sinnvoll, lassen sie sich durchsetzen oder gibt es eine klassisch österreichische Lösung? Ursprung
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