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Bildung

Daten & Fakten
30. September 2005

7700 deutsche Studenten waren nach Angabe von Eurostat im vergangenen Wintersemester an den österreichischen Unis eingeschrieben.

Salzburg

Im Sommersemester 2005 besuchten 764 deutsche Studenten die Salzburger Uni. Mit 37% haben die Deutschen die höchste Quote unter den ausländischen Studierenden. Die 414 Frauen aus dem Nachbarland sind zahlenmäßig stärker vertreten als ihre 350 Landsmänner.

Innsbruck

Auch Innsbruck ist bei den deutschen Studenten sehr beliebt: 967 waren im Sommersemester 2005 an der Leopold-Franzens-Universität gemeldet.

Riesenandrang heuer an der Medizinischen Universität: Aus Deutschland haben sich 2147 Jugendliche beworben, aus Österreich dagegen nur 447.

Graz

In Graz inskribierten 253 Deutsche im Sommersemester 2005. Das sind deutlich weniger als an den grenznahen Universitäten Salzburg und Innsbruck. Aber: Jeder dritte Interessent für ein Psychologiestudium stammt in diesem Wintersemester aus Deutschland.

Wien

Im Studienjahr 2004/05 verzeichnete die Universität Wien knapp über 2000 Inskriptionen von deutschen Staatsbürgern.

Numerus clausus

Mit dem gefürchteten Numerus clausus (NC) kommt nicht jeder zukünftige Student in Deutschland in Berührung. Der NC gilt nur für die Fächer, bei denen die Nachfrage bundesweit größer ist als das Angebot (z. B. Biologie, Medizin, Pharmazie, Psychologie, Tier- und Zahnmedizin). Die Studienplätze dieser zulassungsbeschränkten Fächer werden daher nur über die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) vergeben. Wer eines dieser Fächer studieren will, schickt eine Bewerbung mit einer Rangliste der gewünschten Studienorte an die ZVS. Dort wird dann anhand von Kriterien wie Maturanote, Wartezeit seit der Matura und hochschuleigenen Bestimmungen über die Zulassung entschieden.

Einfacher ist es mit den zulassungsfreien Studiengängen. Hier kann sich der Student in spe ohne viel Aufwand an der entsprechenden Uni einschreiben.

Wenn die Nachfrage für nichtzulassungsbeschränkte Fächer (beispielsweise Kommunikationswissenschaft) jedoch größer ist als das Angebot, kann für diese Fächer der so genannte örtliche NC anfallen. Dann entscheidet ein Auswahlverfahren über die Zulassung. Wie dieses Verfahren aussieht, entscheidet jede Hochschule individuell. So kann der Zugang beispielsweise über einen hochschulinternen NC, einen Aufnahmetest oder einen bestimmten Praktikumsnachweis erfolgen. In diesem Fall wird geraten, sich an möglichst vielen verschiedenen Unis zu bewerben.

© SN.

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