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"Österreich-Schiff" als Anlageobjekt
16. September 2005

Salzburg (SN). Die HCI-Gruppe, nach Eigenangaben Deutschlands größtes bankenunabhängiges Emissionshaus für Schiffsbeteiligungen, hisst die österreichische Flagge: Ab sofort können sich österreichische Privatanleger am "Österreich-Schiff Jula S" beteiligen. Das Eigentum an diesem Schiff werden ausschließlich österreichische Anleger halten, heißt es.

Das Motorschiff (MS) "Jula S" ist das jüngste von mehr als 390 Schiffen, die die HCI-Gruppe bisher mit dem Kapital privater Anleger finanziert hat.

Die HCI Capital AG realisiert seit 1985 geschlossene Fonds in den Bereichen Schiffe, Immobilien, Private Equity und Lebensversicherungen. Seit damals haben HCI-Kunden fast 3,5 Milliarden Euro Eigenkapital gezeichnet, das Gesamtvolumen der bisher umgesetzten Fonds (Immobilien und Schiffe) beläuft sich auf mehr als neun Milliarden Euro. In Kürze wird der vierhundertste Fonds aufgelegt. Allein im Geschäftsjahr 2004 zeichneten HCI-Kunden ein Eigenkapitalvolumen von 635 Mill. Euro, davon mehr als die Hälfte für Schiffe. Für heuer ist die Platzierung von 700 Mill. Euro Eigenkapital im deutschen und im österreichischen Markt geplant. In Österreich - wo die HCI-Gruppe seit dem Sommer 2004 tätig ist - wurden im Vorjahr sechs Mill. Euro Eigenkapital platziert. Heuer soll dieses Volumen signifikant gesteigert werden.

Harald Christ, Vorsitzender des Vorstandes der HCI Capital AG: "Österreich ist der erste Markt außerhalb Deutschlands, auf dem HCI tätig ist."

Das MS "Jula S", das von der Volkswerft Stralsund gebaut wurde, hat eine Kapazität von 2500 Standardcontainern und wird von der erfahrenen und bewährten Reederei H. Schepers, Elsfleth an der Weser, bewirtschaftet. Das Schiff ist 207 m lang und 30 m breit, hat 320 Kühlcontaineranschlüsse an Deck sowie weitere 100 unter Deck und erreicht eine Geschwindigkeit von mehr als 22 Knoten (fast 40 km/h). Es wird zurzeit im Verkehr zwischen asiatischen und südamerikanischen Häfen eingesetzt.

© SN.

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