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Am verlängerten
Wochenende vom 18. bis zum 21. August werden in der Konzertreihe "Salzburg Passagen" zeitgenössische Kompositionen präsentiert. Es gehe primär nicht darum, diese Musik kognitiv und theoretisch zu verstehen, sondern um erfrischende Hörerlebnisse und anregende Klangerfahrungen, erläutert Intendant Peter Ruzicka. Die Konzerte finden im "republic", im Mozarteum und in der Felsenreitschule statt.
Es dirigieren
Johannes Kalitzke, Lucas Vis, Bradley Ludman, Stefan Asbury und Lothar Zagrosek. Es musizieren u. a. das Österreichische Ensemble für Neue Musik, das "ensemble recherche", das Ensemble Modern, das Klangforum Wien, das Arditti Quartet, das RSO Wien und das RSO Stuttgart.
Das erste Konzert
beginnt mit "Winter Songs" von Chaya Czernowin. Sie wird für 2006 Mozarts "Zaide" ergänzen, daher wurde ihr heuer der Titel "composer in residence" zuerkannt. Am 21. August wird der dritte Teil aus ihrem Werk "Maim" in der Felsenreitschule uraufgeführt.
Chaya Czernowin,
geboren 1957 in Haifa, wuchs in Israel auf und lebt seit ihrem 25. Lebensjahr in Deutschland, Japan und den USA. 1990 bis 1998 unterrichtete sie bei den Darmstädter Ferienkursen. Seit 1997 ist sie Professorin an der University of California in San Diego. Seit 2003 leitet sie die alle zwei Jahre stattfindende Sommerakademie für Komponisten auf Schloss Solitude in Stuttgart.
© SN.
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